Polizei fahndet nach Betrüger: Computerkriminalität im Osnabrücker Nordkreis

Wer kennt diesen Mann?

Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg fahndet nach einem Mann, der im Februar 2026 einen Geschädigten aus dem Osnabrücker Nordkreis um einen fünfstelligen Eurobetrag gebracht haben soll. Der Verdacht: gewerbsmäßiger Computerbetrug.

Der Täter rief das Opfer an und gab sich als Mitarbeiter der Hausbank aus. Mit geschickten Fragen brachte er den Geschädigten dazu, eine Sicherheitsfrage zum Onlinebanking zu beantworten. Danach erstellte der Betrüger mehrere digitale Karten für Konten des Opfers.

Mit diesen digitalen Karten tätigte der Mann Zahlungen in verschiedenen Geschäften und an Tankstellen. Die Transaktionen fanden in Braunschweig, Gifhorn, Wolfsburg, Nienburg, Weyhausen und Neustadt am Rübenberge statt.

Videoaufnahmen von Überwachungskameras mehrerer Tankstellen in Braunschweig und Wolfsburg zeigen den Mann, der die digitalen Karten nutzte. Die Auswertung der Bilder bestätigte: Bei allen Aufnahmen handelt es sich um dieselbe Person.

Die Polizei bittet um Hinweise zu dem abgebildeten Mann. Zeugen können sich unter den Telefonnummern 05439/969-0 oder 05021/7492-0 melden. Alternativ können Informationen bei jeder anderen Polizeidienststelle eingereicht werden.


Betrugsfälle in Osnabrück: der Vergleich mit Land und Bund

In Osnabrück zählte die Polizei 2025 2.366 Betrugsfälle, das sind 1.425 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im restlichen Bundesland, wo 740 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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