Im Märkischen Kreis ist die Polizei derzeit außergewöhnlich oft mit Tiereinsätzen beschäftigt. Bis Mittag dieser Woche hatte sie bereits 147 Mal mit Tieren auf den Straßen zu tun.
In Herscheid blockierten vier Kühe und ein Kalb die Verbindungsstraße zwischen Hüinghausen und Wellin. Polizeibeamte trieben die Huftiere vorsichtig von der Fahrbahn und bewachten sie am Waldrand, bis der Bauer sie abholen konnte.
Aus Kierspe wurde ein verletzter Vogel gemeldet – die Polizei vermittelte den Fall an den zuständigen Tierschutz weiter. In Lüdenscheid-Pöppelsheim irrten Schafe über die Straße. An der Westfalenstraße in Iserlohn fanden Polizisten eine überfahrene Katze, die bereits tot war.
Am Montag kurz nach 22 Uhr kümmerte sich die Polizei in Altena um einen verletzten Turmfalken. Eine Zeugin hatte den Greifvogel gegen 22 Uhr an den Containern gegenüber vom Burggymnasium entdeckt und die Beamten alarmiert. Sie stellten schnell einen Kontakt zu einem Fachmann für Greifvögel her.
Am Sonntag saß eine ausgesetzte junge Katze am Rastplatz an der A 45. In Meinerzhagen durchstreiften zwei ausgebüxte Ponys in der Nacht die Gegend.
Die Polizei erklärt ihr Vorgehen: Verletzte Wildtiere melden die Beamten an den jeweils zuständigen Jagdausübungsberechtigten. Entlaufene Haustiere wie Hunde nehmen sie in Obhut oder übergeben sie dem Tierschutzverein, bis der Besitzer gefunden ist.
Die Polizei erinnert Autofahrer daran, auf Wildwechsel zu achten. Wo ein Reh die Straße überquert, können jederzeit weitere Tiere aus dem Gebüsch springen. Außerdem warnt sie eindringlich: Lassen Sie Tiere – besonders Hunde – nicht im heißen Auto sitzen. Sie können extreme Hitze noch schlechter ausgleichen als Menschen.
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)