Polizei-Präventionsprogramm „CrashKurs“ macht Berufsschüler in Limburg nachdenklich

Begrüßung

Am 3. September 2026 führte das Polizeipräsidium Westhessen das Präventionsprogramm „CrashKurs“ an der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg durch. Rund 80 Berufsschülerinnen und -schüler nahmen an der Veranstaltung teil, die sich auf die Risiken im Straßenverkehr konzentrierte.

Polizeipräsident Björn Gutzeit begrüßte die Jugendlichen. Durch das Programm führte Stephanie Barone von der Präventionsabteilung des Polizeipräsidiums Westhessen. Im Mittelpunkt standen Erfahrungsberichte eines Polizeibeamten des Regionalen Verkehrsdienstes, eines Rechtsmediziner und von Mitarbeiterinnen der Notfallseelsorge. Sie schilderten, welche schwerwiegenden Folgen riskantes Verhalten im Straßenverkehr haben kann – etwa durch überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung oder Fahren unter Alkoholeinfluss. Ein besonderer Fokus lag auf den Gefahren von E-Scootern.

Im anschließenden Workshop konnten die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen sammeln – etwa im Rauschbrillen-Parcours oder bei der E-Scooter-Schulung, um die Auswirkungen von Alkoholkonsum oder mangelnder Sicherheit hautnah zu erleben.

„Unfallprävention beginnt nicht auf der Straße – sie beginnt im Bewusstsein“, sagte Polizeipräsident Gutzeit. „Daher wollen wir die Jugendlichen emotional erreichen, um das Gefahrenbewusstsein zu stärken, denn ein einziger Moment kann ausschlaggebend sein. Ein Vormittag mit Erfahrungsberichten, der das Leben verändern kann, der betroffen macht und zum Nachdenken anregt.“

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen überwiegend positiv aus. Viele äußerten sich betroffen und nachdenklich – einige berichteten, dass der Vormittag ihre Einstellung zum Fahren und zur Verantwortung im Straßenverkehr grundlegend verändert habe. Auch das Lehrerkollegium zeigte sich beeindruckt von der nachhaltigen Wirkung des Programms.

Das Präventionsprogramm „CrashKurs“ wird hessenweit durchgeführt und richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der Oberstufen sowie Berufsschulen. Ziel ist es, junge Menschen nachhaltig für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und verantwortungsbewusstes Verhalten zu fördern. Die Kombination aus persönlichen Erfahrungsberichten, fachlichen Impulsvorträgen und praktischen Anteilen soll die Risikowahrnehmung schärfen.

Schulen, die Interesse an einer „CrashKurs“-Veranstaltung haben, können sich an Stephanie Barone unter verkehrspraevention.ppwh@polizei.hessen.de wenden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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