Nach der Sprengung eines Geldautomaten in Glinde am 27. Juli hat die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Aufklärung der Tat führen.
Zwei unbekannte Männer sprengten gegen 04:26 Uhr den Geldautomaten der Card Point GmbH in der Möllner Landstraße. Sie entwendeten die darin befindlichen Geldkassetten und flüchteten vom Tatort. Zeugen beobachteten die beiden Täter, wie sie mit einem dunklen Rucksack und einer dunklen Sporttasche sowie Fahrrädern in Richtung des Golfplatzes am Havighorster Weg davonfuhren. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Männer dort zu einem abgestellten Fahrzeug begaben, die Fahrräder einluden und anschließend entlang der Golfanlage in Richtung Hamburg flüchteten. Das Fluchtfahrzeug könnte ein weißer Transporter gewesen sein.
Bei den Ermittlungen sicherten die Beamten Videoaufnahmen, auf denen einer der beiden Tatverdächtigen zu erkennen ist. Dieser trug einen auffälligen Kapuzen-Sweatpullover, eine helle Basecap sowie helle Handschuhe. Eine nähere Beschreibung des zweiten Mannes liegt bislang nicht vor. Die Identität beider Täter und ihr aktueller Aufenthaltsort sind unbekannt.
Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein bittet die Bevölkerung um Hinweise: Wer kann Informationen zu den Tatverdächtigen geben? Wer hat eine Person mit der beschriebenen Tatbekleidung gesehen? Wer hat in den Tagen vor der Tat im Bereich der Möllner Landstraße oder des Golfplatzes am Havighorster Weg verdächtige Personen oder weiße Transporter beobachtet?
Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen bestimmt, nicht für Beamte, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Die Zuerkennung und Verteilung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein unter der Telefonnummer 0431/160-42537 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen. Auch über das Hinweisportal der Landespolizei Schleswig-Holstein können Informationen abgegeben werden: https://sh.hinweisportal.de/zsslyd7v
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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