Polizei Siegen-Wittgenstein kontrolliert 94 Raser bei Motorrad-Sonderaktion

(Symbolbild)

Bei einer europaweiten Sonderaktion hat die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein am Sonntag (7. Juni) Motorradfahrer und andere Verkehrsteilnehmer kontrolliert. 94 Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs, davon zehn Motorräder.

Die Kontrollen fanden Bei den ROADPOL-Operation „2-Wheeler“ zwischen 10 und 18 Uhr an zwei Stellen statt: an der B 62 bei der Applauskurve und an der B 54 am Autobahnzubringer im Bereich der Anschlussstelle Haiger-Burbach. Neben Geschwindigkeitsmessungen mit Radar- und Lasergeräten stand auch die Prävention im Mittelpunkt.

An einer der Kontrollstellen demonstrierte die Polizei eine Airbag-Weste, die sich bei einem Sturz ähnlich wie ein Airbag aufbläst und das Risiko schwerer Verletzungen an Kopf, Hals, Brust und Wirbelsäule verringern kann. Zusätzlich war ein Präventionsanhänger mit einem Unfallmotorrad im Einsatz, der für Aufmerksamkeit sorgte und Gespräche über Geschwindigkeit, Sichtbarkeit, Schutzkleidung und Tourenplanung anregte.

Bei den Kontrollen stellten die Beamten weitere Verstöße fest: Ein Motorradfahrer war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, bei zwei weiteren Motorrädern führten technische Mängel beziehungsweise Veränderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

„Das aus unserer Sicht ausgewogene Verhältnis zwischen Repression und Prävention sorgte für eine entsprechende Akzeptanz bei den Motorradfahrenden“, sagte Polizeirat Marcel Zirnsak, Leiter der Direktion Verkehr. Geschwindigkeit sei nach wie vor die Unfallursache Nummer 1 bei Verkehrsunfällen mit gravierenden Folgen. Ziel sei es, möglichst wenige Verkehrsunfälle mit verletzten oder getöteten Motorradfahrern zu haben.

Während der Motorradsaison sind neben den routinemäßigen Kontrollen weitere Sonderkontrollen geplant.

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