Polizei stoppt fünf Verkehrsdelikte im Unstrut-Hainich-Kreis – Fahrer ohne Lizenz und unter Drogen

In den Nachtstunden von Montag zu Dienstag hat die Polizeiinspektion Unstrut-Hainich bei Kontrollen im Straßenverkehr gleich fünf Verkehrsdelikte festgestellt. Die nächtliche Kontrollaktion zeigt ein Querschnitt durch die häufigsten Gefahren auf der Straße: unangemeldete Umbauten an Fahrzeugen, Fahrten ohne erforderliche Fahrerlaubnis und Fahrten unter Drogeneinfluss.

Der erste Fall betraf ein getuntes Moped, dessen junger Fahrer die vorgenommenen Leistungssteigerungen weder durch einen Prüfer abnehmen lassen hatte noch die für das Fahrzeug erforderliche Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Das Moped wurde daraufhin stillgelegt.

Eine junge Autofahrerin wurde ebenfalls während der Kontrollen erwischt: Sie war ohne Fahrerlaubnis unterwegs und stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Polizeiinspektion Unstrut-Hainich betont, dass solche Kontrollen ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit sind. Fahrer, die unter Einfluss berauschender Mittel stehen, sind statistisch an überdurchschnittlich vielen schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Ebenso führen Raserei, Überschätzung der eigenen Fahrkünste und leistungsgesteigerte Umbauten an Kraftfahrzeugen immer wieder zu Unfällen. Die fünf in einer Nacht festgestellten Delikte zeigen, dass nicht alle Verkehrsteilnehmer sich an die gesetzlichen Vorgaben halten – und dass gezielte Kontrollen wirksam sind.

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