Polizei sucht nach drei Betrügern in Gelsenkirchen

(Symbolbild)

Die Polizei Gelsenkirchen fahndet öffentlich nach drei Tatverdächtigen in einem Betrugsfall. Zwei der Männer werden verdächtigt, in der Altstadt einen 24-Jährigen aus Essen angesprochen und um Geld betrogen zu haben.

Die beiden gaben vor, irische Staatsbürger zu sein, und behaupteten, ihre Reisepässe verloren zu haben. Sie erklärten dem 24-Jährigen, dass sie in Deutschland kein Bargeld an Geldautomaten abheben könnten. Sie baten ihn, sich das nötige Geld auszahlen zu lassen und ihnen damit auszuhelfen. Um ihn zu überzeigen, zeigten sie ihm einen angeblichen Screenshot einer Überweisung und versicherten, das geliehene Geld unmittelbar zurückzuüberweisen.

Das Geld wurde dem 24-Jährigen jedoch nie erstattet. Überwachungskameras im Bahnhofsbereich filmten die beiden Tatverdächtigen sowie einen mutmaßlichen dritten Komplizen.

Da andere Ermittlungsansätze ausgeschöpft sind, hat das Amtsgericht Essen die Veröffentlichung der Bilder angeordnet. Die Polizei bittet um Hinweise: Wer die abgebildeten Männer kennt oder weitere Informationen hat, kann sich beim Kriminalkommissariat 12 unter 0209 365 7212 oder bei der Kriminalwache unter 0209 365 8240 melden. Die Fahndungsfotos sind im Fahndungsportal der Polizei NRW abrufbar.


Wie die Nachbarkreise dastehen

In Gelsenkirchen kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 976 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Essen aus: 1.076 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 946.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen