Polizei und Verbraucherzentrale informieren gemeinsam vor Betrügern

(Symbolbild)

Die Polizei Rhein-Berg und die Verbraucherzentrale NRW treten erstmals gemeinsam gegen Betrugsmachen auf. Am 30. September informieren beide Institutionen zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr an einem gemeinsamen Infostand im Erdgeschoss der RheinBerg-Galerie in Bergisch Gladbach.

Brigitte Becker, Leiterin der Beratungsstelle Bergisch Gladbach der Verbraucherzentrale NRW, erklärt die Notwendigkeit dieser Zusammenarbeit: „Seit vielen Jahren sind wir gemeinsam mit der Polizei hier im Rheinisch-Bergischen Kreis unterwegs als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger zu vielfältigen Themen: von der sicheren Passwortgestaltung über dubiose Gewinnspielfirmen und Fakeshops bis hin zu unseriösen Energieberater:innen, die an der Haustür fragwürdige Verträge abschließen.“ Sie betont: „Der Verbraucheralltag ist so vielfältig geworden, dass Prävention und kompetenter sowie unabhängiger Rat immer wichtiger werden. Ich freue mich daher, dass wir am Infostand niedrigschwellig ‚Erste Hilfe‘ in Sachen Verbraucherschutz geben können.“

Stefan Lurz, Leiter des Kriminalkommissariates Kriminalprävention/Opferschutz bei der Polizei Rhein-Berg, sieht in der Kooperation einen Gewinn für die Präventionsarbeit: „Die Kriminalprävention möchte die Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale weiter intensivieren, um Verbraucher vor aktuellen Betrugsmaschen in der Region zu stärken.“ Erkenntnisse aus der Beratungspraxis der Verbraucherzentrale sowie Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern sind für die polizeiliche Präventionsarbeit von wesentlicher Bedeutung.

Bei der Polizei melden sich viele unsichere Bürgerinnen und Bürger über mögliche Betrugsmaschen wie erhaltene E-Mails von angeblichen Inkassounternehmen, vermeintliche Bußgeldbescheide oder andere Zahlungsaufforderungen. Lurz rät in solchen Fällen: „Bewahren Sie Ruhe, gehen Sie auf keinen Fall auf die Forderungen ein und melden Sie den Sachverhalt der Verbraucherzentrale.“


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 1.977 Betrugsfällen im Rheinisch-Bergischen Kreis konnte die Polizei 2025 1.078 aufklären, das sind 54,5 Prozent. Damit steht unser Kreis fast genauso wie das Land, wo 59,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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