Am vergangenen Wochenende vom 25. bis 27. September 2026 haben Betrüger erneut versucht, mit einer bekannten Masche an Bargeld und Wertgegenstände zu gelangen. Die Täter rufen überwiegend ältere Menschen an und geben sich als Polizeibeamte aus.
Im Gespräch versuchen die Anrufer herauszufinden, ob sich Bargeld oder Wertgegenstände in den Wohnungen befinden. In den bekannt gewordenen Fällen vom vergangenen Wochenende behaupteten die Täter, dass es in der Nachbarschaft zu vermehrten Einbrüchen gekommen sei oder sich eine Diebesbande in der Umgebung aufhalte. Unter diesem Vorwand fragten sie nach, ob sich Bargeld oder andere Wertgegenstände im Haus oder in der Wohnung befinden.
In allen bisherigen bekannt gewordenen Fällen erkannten die Betroffenen die Betrugsmasche rechtzeitig. Sie gaben keine persönlichen Informationen preis und beendeten die Gespräche.
Häufig versuchen die Täter im weiteren Verlauf, die Angerufenen dazu zu bewegen, Bargeld und Wertgegenstände an einen vermeintlichen Polizeibeamten zu übergeben. Dabei behaupten sie, die Wertgegenstände müssten zum Schutz vor den angeblichen Einbrechern oder einer Diebesbande von der Polizei in Verwahrung genommen werden. Tatsächlich werden die Wertgegenstände und das Bargeld von den Betrügern abgeholt und sind anschließend verloren.
Die Polizei betont ausdrücklich: Polizeibeamte fragen am Telefon niemals nach Bargeld, Wertgegenständen oder deren Aufbewahrungsort. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte keine persönlichen Informationen preisgeben, das Gespräch beenden und sich bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle melden.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Thüringen um 3,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 18.702 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 55,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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