Die Polizei im Kreis Soest warnt vor einer hartnäckigen Betrugswelle: Betrüger geben sich am Telefon als Polizeibeamte oder andere Amtspersonen aus und versuchen, ihre Opfer unter Druck zu setzen.
Die Masche ist immer gleich: Die Anrufer teilen schockierende Nachrichten mit und fordern die Angerufenen auf, hohe Geldbeträge zu zahlen oder Wertsachen abzugeben. Wer anruft, behauptet beispielsweise, es sei etwas Schlimmes vorgefallen oder es bestehe eine finanzielle Notwendigkeit.
Die Polizei Soest gibt klare Handlungsempfehlungen: Betroffene sollten solche Anrufe sofort beenden und nicht auf die Forderungen eingehen. Wichtig zu wissen: Die echte Polizei verlangt niemals die Übergabe von Bargeld oder Wertsachen am Telefon. Im Zweifelsfall sollten Angerufene die Polizei selbst unter ihren offiziellen Telefonnummern anrufen und nachfragen, ob es tatsächlich den beschriebenen Vorfall gibt.
Wer von Betrügern kontaktiert wurde oder bereits Geld oder Wertsachen abgegeben hat, sollte dies umgehend bei der Polizei melden.
Die Polizei bittet zudem um Hilfe bei der Prävention: Besitzer sollten Angehörige, Freunde und Bekannte über diese Betrugsmaschen aufklären. Besonders ältere Menschen sind häufig Ziel solcher Anrufe und sollten daher über die Tricks und das richtige Verhalten informiert werden.
Die Entwicklung im Landkreis Soest
2024 zählte die Polizei im Landkreis Soest 2.201 Betrugsfälle, 2025 waren es 1.898 — 13,8 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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