Polizei warnt vor Betrugsbande beim Edelmetallankauf in Hildesheim

(Symbolbild)

In Hildesheim ermittelt die Polizei seit dem 2. September 2026 gegen eine Betrugsbande, die mit dem Ankauf von Gold und Silber Kunden um hohe Summen gebracht haben soll. Die Beamten suchen nun weitere Geschädigte und Zeugen.

Ein 72-jähriger Hildesheimer wurde durch ein Werbeprospekt auf einen Edelmetallankauf aufmerksam, der vom 31. August bis zum 3. September 2026 in einem Geschäft in der Straße Kesselei im Stadtteil Itzum stattfinden sollte. Am 31. August besuchte er das Geschäft und verkaufte dem Ankäufer Silber gegen einen vierstelligen Bargeldbetrag. Der Geschäftsführer machte dabei einen seriösen Eindruck.

Kurz darauf fragte der Ankäufer den Mann nach Gold. Der 72-Jährige brachte Barren und Münzen am Montagnachmittag zum Geschäft. Man versprach ihm eine niedrige sechsstellige Summe und sagte zu, das Geld auf sein Konto zu überweisen. Zur Bestätigung erhielt der Mann ein mutmaßlich gefälschtes Schreiben.

Das Geld kam jedoch niemals an. Der Hildesheimer versuchte daraufhin, den Ankäufer mehrfach anzurufen — ohne Erfolg. Am Mittwochmorgen wollte er das Geschäft erneut aufsuchen, fand aber ein leeres und verschlossenes Ladenlokal vor. Er erstattete daraufhin Anzeige.

Die Betrugsermittler der Polizei Hildesheim gehen davon aus, dass es weitere Opfer gibt. Sie bitten geschädigte Personen und Zeugen, die Hinweise zu dem Edelmetallankäufer geben können, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 zu melden.


Betrugsfälle im Landkreis Hildesheim: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Hildesheim zählte die Polizei 2025 1.998 Betrugsfälle, das sind 747 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis fast genauso wie im restlichen Bundesland, wo 740 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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