Die Polizei Bielefeld und Herford warnen vor unseriösen Ankaufsangeboten, die in letzter Zeit vermehrt Bielefelder Bürger ansprechen. Grund für die Warnung sind aktuelle Hinweise von betroffenen Bürgern, die auf fragwürdige Praktiken bei solchen Ankäufen hindeuten.
Besonders häufig gelangen die Angebote über Handzettel, Briefkastensendungen oder Werbeflyer zu potenziellen Verkäufern. Während manche dieser Ankaufsangebote legitim sein mögen, gibt es laut Polizei deutliche Anzeichen dafür, dass nicht alle Anbieter seriös arbeiten. Kunden könnten bei diesen Transaktionen finanzielle Schäden erleiden.
Die Polizei hat ein charakteristisches Muster bei den verdächtigen Ankaufsgesprächen identifiziert: Zunächst interessieren sich die Ankäufer scheinbar für alte Kleidung oder andere gebrauchte Gegenstände des Verkäufers. Wird die angebotene Ware als unzureichend für den Ankauf bewertet, lenken die Gesprächspartner das Gespräch gezielt um und fragen nach Schmuck, Gold oder anderen wertvollen Gegenständen. Genau in diesem Moment sollten Verkäufer hellhörig werden.
Die Polizeibehörden empfehlen Bürgern dringend, in solchen Situationen besonders vorsichtig zu reagieren. Im besten Fall sollte das Verkaufsvorhaben sofort abgebrochen werden, wenn der Ankäufer nach Wertgegenständen fragt, obwohl die angebotenen Gegenstände zunächst als unverkäuflich eingestuft wurden. Dies ist ein klassisches Erkennungsmerkmal für mögliche Betrugsmethoden.
Bürger, die bereits Opfer einer solchen Masche geworden sind oder verdächtige Ankaufsangebote erhalten haben, können sich an die Polizei Bielefeld unter der Telefonnummer 0521/545-0 oder per E-Mail an pressestelle.bielefeld@polizei.nrw.de wenden.