Polizei warnt vor Betrugsmaschen: Schockanrufe, Phishing und SIM-Swap-Attacken

Symbolbild Seniorin am Telefon

In der Region Celle häufen sich derzeit Betrugsverstiche, die von Schockanrufen über gefälschte Gewinnspiele bis hin zu manipulierten Mobilfunk-Zugängen reichen. Die Polizeiinspektion Celle warnt die Bevölkerung eindringlich vor diesen Maschen.

Am 31. August 2026 wurde eine 80-jährige Frau in Celle Opfer eines Erpressungsversuchs. Täter riefen sie an und behaupteten, ihr Sohn habe einen tödlichen Unfall verursacht. Sie forderten 77.000 Euro, um eine Haftstrafe abzuwenden. Die Frau durchschaute den Betrug, beendete das Gespräch sofort und erlitt keinen finanziellen Schaden.

Zwischen dem 29. und 31. August 2026 versuchten Betrüger in Wietze, über gefälschte E-Mails zu einem angeblichen Gewinnspiel an sensible Daten zu kommen. Wer auf den Link in diesen Mails klickte, gab seinen Namen, seine Anschrift und Kontaktdaten preis – ein erhebliches Risiko für Identitätsdiebstahl.

In Eldingen wurde am 28. August 2026 ein Mann durch einen Telefonanruf manipuliert. Der Anrufer brachte ihn dazu, einen per SMS erhaltenen Sicherheitscode weiterzugeben. Unmittelbar danach verlor das Opfer den Zugriff auf sein Mobiltelefon.

Die Polizei gibt folgende Tipps zum Schutz vor diesen Betrügereien: Geben Sie am Telefon niemals Geld oder persönliche Informationen unter Druck preis – seriöse Behörden und Unternehmen fordern das nicht. SMS-Sicherheitscodes von Banken oder Mobilfunkanbietern dürfen Sie niemals an Dritte weitergeben. Klicken Sie nicht auf Links in unaufgeforderten E-Mails, die Gewinne versprechen. Prüfen Sie den Absender kritisch und nutzen Sie für Rückfragen nur offizielle, Ihnen bekannte Kanäle.

Wer einen Betrugsversuch bemerkt oder bereits Schaden erlitten hat, sollte sich umgehend mit der Polizeiinspektion Celle in Verbindung setzen. Telefon: 05141/277-104 oder E-Mail: postfach-oea@pi-ce.polizei.niedersachsen.de

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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