Die Polizei in Thüringen warnt vor einer wachsenden Welle von Betrügern, die ihre Opfer mit Lügen und Täuschungen dazu bringen, freiwillig Geld zu überweisen oder Bargeld herauszugeben.
Besonders häufig geben sich die Täter als Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus und fordern ihre Opfer am Telefon auf, Geldbeträge zu überweisen oder Bargeld an vereinbarten Orten abzugeben. Die Polizei betont ausdrücklich: Echte Polizisten und Staatsanwälte fordern niemals per Telefon zu Überweisungen oder zur Herausgabe von Bargeld auf.
Eine weitere weit verbreitete Betrugsmethode ist das Versprechen von Geldgewinnen oder hohen Gewinnen durch angebliche Geschäfte. Hier werden die Opfer vorab mehrfach zur Zahlung von hohen Gebühren, Vorschüssen oder anderen Kosten aufgefordert. Dies entspricht keiner legalen Geschäftspraxis und ist immer ein Zeichen für Betrug.
Wer mit ähnlichen Angeboten oder Anrufen konfrontiert wird, sollte sofort ablehnen. Bei Unsicherheit empfiehlt die Polizei, sich bei der örtlichen Polizeidienststelle zu erkundigen oder beraten zu lassen, bevor man etwas unternimmt.
Hinweise und Beratung erhalten Bürger bei der Polizeiinspektion Sonneberg unter Telefon 03675 875 0 oder per E-Mail an pi.sonneberg@polizei.thueringen.de.
Betrugsfälle in Thüringen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 18.702 Betrugsfälle, das sind 890 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Thüringen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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