Die Kreispolizeibehörde Kleve warnt vor einer Betrugsmethode, bei der Betrüger gefälschte Schreiben von Bankinstituten versenden. Ein Geschädigter aus Emmerich meldete den Fall am 21. August 2026 der Polizei.
Der Mann hatte Ende Juli 2026 ein persönlich adressiertes Schreiben erhalten, das angeblich von seiner Bank stammte. Darin wurde er aufgefordert, seine Daten über einen QR-Code zu bestätigen und zu aktualisieren. Der Emmericher scannte den Code in gutem Glauben und bestätigte seine persönlichen Daten.
In der Folge wurden zwei Abbuchungen von seinen Konten vorgenommen – jeweils für angeblich neue Debitkarten im niedrigen zweistelligen Bereich. Als der Mann dies bemerkte, kontaktierte er telefonisch sein Bankinstitut. Die Bank teilte ihm mit, dass sie kein solches Schreiben verschickt hatte. Ein größerer finanzieller Schaden konnte dadurch abgewendet werden.
Die Kreispolizeibehörde Kleve gibt folgende Ratschläge: Prüfen Sie Schreiben von Bankinstituten, Firmen und Organisationen auf mögliche Fehler wie fehlende Daten oder Unstimmigkeiten. Nehmen Sie unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer Kontakt mit dem angegeblichen Absender auf und hinterfragen Sie das Schreiben. Geben Sie niemals persönliche Informationen preis und tätigen Sie keine Überweisungen aufgrund solcher Aufforderungen.
Zum aktuellen Zeitpunkt ist der Polizei nur dieser eine Fall bekannt. Es lässt sich jedoch nicht ausschließen, dass weitere gefälschte Schreiben dieser Art in Umlauf gebracht wurden. Die Kreispolizeibehörde empfiehlt, auch ältere Familienangehörige sowie Freunde und Bekannte vor dieser Betrugsmethode zu warnen.
Die Kriminalpolizei Emmerich hat die Ermittlungen aufgenommen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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