Polizei warnt vor Schockanrufen in Nordhausen

(Symbolbild)

Die Landespolizeiinspektion Nordhausen warnt vor einer Betrugswelle: Am vergangenen Dienstag kam es mehrfach im Zuständigkeitsgebiet zu sogenannten Schockanrufen. Täter versuchen dabei, unter Vortäuschung falscher Tatsachen an das Geld und die Wertsachen ihrer Opfer zu gelangen.

In vielen Fällen geben sich die Betrüger als Polizisten aus. Sie suggerieren den Angerufenen, dass eine Diebesbande in der Gegend ihr Unwesen treibe, und fordern sie auf, ihre Wertgegenstände zu übergeben, um sich vor Diebstahl zu schützen. In anderen Varianten schildern die Täter einen angeblichen Verkehrsunfall, den ein Familienmitglied verursacht haben soll. Um den Angehörigen zu schützen, verlangen sie dann eine Kaution.

Die Polizei gibt folgende Tipps zum Schutz vor derartigen Betrügereien: Geben Sie am Telefon niemals persönliche Daten oder Informationen über Ihre Vermögensverhältnisse preis. Gehen Sie keinesfalls auf Geldforderungen ein. Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen, beenden Sie verdächtige Telefonate sofort und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Bei Unsicherheiten können Sie sich jederzeit an Ihre zuständige Polizeidienststelle wenden.


Betrugsfälle im Landkreis Nordhausen: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Nordhausen zählte die Polizei 2025 602 Betrugsfälle, das sind 745 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis besser als im Landesschnitt, wo 890 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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