In den Landkreisen Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg warnt die Polizei vor einer aktuellen Betrugswelle. Seit dem 17. September versuchen Telefonbetrüger mit sogenannten Schockanrufen, an das Ersparte ihrer Opfer zu gelangen.
Die Masche ist immer gleich: Die Anrufer behaupten, ein nahestehender Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und müsse nun ins Gefängnis. Nur gegen Zahlung einer Kaution könne die Haftstrafe vermieden werden.
Bislang erkannten viele Bürgerinnen und Bürger in der Region den Schwindel und beendeten die Gespräche frühzeitig. Das Polizeipräsidium Osthessen gibt folgende Tipps zum Schutz vor dieser Betrugsmasche:
Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt oder als Bekannter, Verwandter, Bankangestellter oder Polizeibeamter ausgibt, den Sie als solchen nicht erkennen. Legen Sie sofort auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert. Rufen Sie Ihre Verwandten unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer an oder wählen Sie die 110, um die Polizei zu erreichen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte Personen.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0661 / 105-0 entgegen.
Betrugsfälle in Hessen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 49.153 Betrugsfälle, das sind 783 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Hessen fast genauso wie der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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