Die Münchner Polizei hat eine organisierte Betrugsbande gestoppt, die sich als Polizeibeamte ausgab und ältere Menschen abzocken wollte. Am Montag, 24. August 2026, gegen 12:00 Uhr, rief ein Unbekannter einen 61-jährigen Münchner an und behauptete, ein Polizeibeamter zu sein. Er sprach von einer angeblich falschen Abbuchung vom Konto und fragte nach Wertgegenständen des Mannes.
Der 61-Jährige durchschaute die Masche sofort. Eine Angehörige verständigte parallel den Polizeinotruf 110. Wenig später klingelte es an der Wohnungstür — der Anrufer erklärte, dass jetzt die Kriminalpolizei zur Abholung der Wertgegenstände komme. Doch die echten Polizistinnen und Polizisten waren bereits vor Ort und sprachen den Abholer an. Dieser versuchte zu flüchten, wurde aber nach kurzer Verfolgung gefasst.
Der festgenommene 16-Jährige aus Niedersachsen wurde bei der Festnahme leicht verletzt, benötigte aber keine ärztliche Behandlung. In der Nähe trafen die Beamten zudem zwei weitere Tatverdächtige an: einen 22-Jährigen mit serbischer Staatsangehörigkeit und einen 21-Jährigen mit afghanischer Staatsangehörigkeit, beide ebenfalls aus Niedersachsen. Sie saßen in einem Pkw und wurden der Tat zugeordnet.
Alle drei Verdächtigen wurden in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht und sollten noch am selben Tag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Das Kommissariat 61 ermittelt weiter gegen die Bande.
In Bogenhausen führte die Münchner Verkehrspolizei am Montag, 24. August 2026, zwischen 15:30 und 17:30 Uhr einen Schwerpunkteinsatz für mehr Sicherheit im Radverkehr durch. Die Polizistinnen und Polizisten kontrollierten mehrere Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer sowie Autofahrerinnen und Autofahrer.
Sie registrierten folgende Verstöße: 11 Rotlichtverstöße mit dem Fahrrad, die länger als eine Sekunde andauerten, sowie einen Rotlichtverstoß unter einer Sekunde. Bei Autofahrerinnen und Autofahrern gab es einen Rotlichtverstoß über einer Sekunde und einen unter einer Sekunde. Drei Personen fuhren entgegen der Fahrtrichtung auf Radwegen, zwei Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer nutzten während der Fahrt ihr Mobiltelefon. Zwei weitere fuhren freihändig, drei hatten Kopfhörer in den Ohren, die ihr Gehör beeinträchtigten. Eine Person am Steuer eines Pkw war nicht angegurtet.
Die meisten kontrollierten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zeigten sich einsichtig. Die Polizistinnen und Polizisten nutzen die Kontrollen auch zu Gesprächen über Verkehrssicherheit. Dabei fiel auf, dass viele Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer keinen Helm trugen. Die Beamten erläuterten ihnen die Bedeutung eines Fahrradhelms für die eigene Sicherheit.
In Schwabing-West brach ein Unbekannter in der Nacht vom Sonntag auf Montag, 23./24. August 2026, zwischen 21:00 und 08:00 Uhr, über ein Fenster in einen Supermarkt ein. Er durchsuchte die Geschäftsräume und stahl Bargeld von niedrigem dreistelligem Wert aus einer Kasse sowie Werkzeug. Anschließend flüchtete er mit seiner Beute.
Als der Geschäftsführer morgens den Einbruch entdeckte, verständigte er sofort den Polizeinotruf 110. Polizistinnen und Polizisten führten umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort durch. Das Kommissariat 52 übernahm die Ermittlungen.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen, die im angegebenen Zeitraum im Bereich der Schleißheimer Straße, Lerchenauer Straße, Gartenstraße und Burgunderstraße etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, unter Telefon 089 2910-0 entgegen.
Am Montag, 24. August 2026, gegen 09:10 Uhr, fuhr eine 81-jährige Münchnerin mit einem Mercedes-Pkw auf der Schleißheimer Straße stadteinwärts. An der Kreuzung zum Frankfurter Ring wollte sie nach links abbiegen. Zur gleichen Zeit überquerte eine 21-jährige Fußgängerin aus München den Frankfurter Ring in entgegenkommender Richtung.
Beim Abbiegen kam es zum Zusammenstoß. Die 21-Jährige stürzte auf die Fahrbahn und wurde schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Am Pkw der Seniorin entstand nur geringer Sachschaden. Während die Polizei den Unfallort untersuchte, war der Frankfurter Ring in östlicher Fahrtrichtung vorübergehend gesperrt. Zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt weiter.
Ein über 80-jähriger Deutscher aus dem Landkreis München fuhr am Montag, 24. August 2026, gegen 11:00 Uhr, verbotswidrig mit seinem E-Scooter auf dem linken Gehweg der Wächterhofstraße in Höhenkirchen-Siegertsbrunn in Richtung Hohenbrunn. Aus ungeklärten Gründen verlor er die Kontrolle über das Gefährt und stürzte. Er wurde schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Bei der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann unter Alkoholeinfluß gestanden haben könnte. Die Polizei ordnete daher eine Blutentnahme an, die im Krankenhaus durchgeführt wurde. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.
Die Münchner Polizei hat zwei neue Leiterinnen und Leiter für ihre spezialisierten Einsatzhundertschaften: Polizeirat Markus Oehme übernahm am 1. August 2026 die Leitung der 1. Einsatzhundertschaft, Polizeioberrätin Carina Fasser seit dem 1. April 2026 die der 2. Einsatzhundertschaft. Polizeipräsident Thomas Hampel führte sie am Montag, 24. August 2026, offiziell in ihre neuen Ämter ein.
Oehme tritt die Nachfolge von Polizeioberrat a.D. Christian Schmid an, der die 1. Einsatzhundertschaft seit Juli 2014 leitete und sich nach mehr als vier Jahrzehnten im Dienst der Bayerischen Polizei in den Ruhestand verabschiedete. Fasser folgt auf Polizeioberrat Martin Eisele, der die 2. Einsatzhundertschaft seit 1. April 2020 führte.
Eisele leitete die Einsatzhundertschaft rund sechs Jahre lang. In dieser Zeit meisterte er zahlreiche Herausforderungen, darunter die Corona-Pandemie bei der Organisation und Einsatzbereitschaft. Unter seiner Leitung wurden Großeinsätze von der Europameisterschaft über die Internationale Automobil-Ausstellung und die Münchner Sicherheitskonferenz bis hin zu diversen Fußballspielen noch professioneller bewältigt. Zum 1. August 2025 wechselte Eisele als stellvertretender Leiter zum Abschnitt Zentrale Einsatzdienste des Polizeipräsidiums München. Übergangsweise führte Erster Polizeihauptkommissar Reinhard Schuster die 2. Einsatzhundertschaft bis zur Amtsübernahme durch Fasser.
Polizeirat Markus Oehme begann seine Karriere im Jahr 2000 im mittleren Dienst der Bayerischen Polizei. Von 2004 bis 2005 war er bei der 1. Einsatzhundertschaft tätig, anschließend von 2005 bis 2012 im Streifendienst der Polizeiinspektion 21. Von 2012 bis 2014 absolvierte er das Studium für den gehobenen Dienst in Fürstenfeldbruck. Nach Abschluss übernahm er erneut Aufgaben bei der 1. Einsatzhundertschaft, unter anderem als Zugführer.
Zur Vorbereitung auf höhere Führungsaufgaben sammelte Oehme von 2017 bis 2020 Erfahrungen bei verschiedenen Dienststellen: beim damaligen Kommissariat 76 (Betrugsdelikte), bei der Polizeiinspektion 24 (Perlach), in der Pressestelle und als Führungskraft in Rosenheim. 2020 wechselte er zur Stabsstelle E 3 (Kriminalitätsbekämpfung) des Polizeipräsidiums München. Von 2021 bis 2023 studierte er an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster und schloss mit dem Aufstieg in die 4. Qualifikationsebene ab. Anschließend war er Höherer Beamter vom Dienst beim Polizeipräsidium München. Von 2024 bis 2026 arbeitete er beim Kriminalfachdezernat 4 (Staatsschutzdelikte).
Polizeioberrätin Carina Fasser begann ihre Laufbahn 2013 als stellvertretende Dienstgruppenleiterin bei der Polizeiinspektion 42 (Neuhausen). Nach drei Jahren wechselte sie ins Präsidialbüro. Zwischen 2017 und 2019 durchlief sie verschiedene Stationen ihres Förderverfahrens: als Dienstgruppenleiterin bei der Polizeiinspektion 14 (Westend), mit Tätigkeiten im Bayerischen Staatsministerium des Innern und beim Kriminalkommissariat 83 (Rauschgiftdelikte). Ihre Führungsbewährung absolvierte sie als Hundertschaftsführerin der 14. Bereitschaftspolizeihundertschaft bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei, wo sie umfassende Erfahrungen in der Leitung einer geschlossenen Einheit sammelte.
Von 2019 bis 2021 studierte Fasser an der Deutschen Hochschule der Polizei. Anschließend war sie beim Landespolizeipräsidium beim Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration tätig.
Die 1. und 2. Einsatzhundertschaft sind spezialisierte Einheiten der Münchner Polizei. Sie unterstützen die örtlichen Polizeiinspektionen und die Kriminalpolizei bei größeren oder besonderen Einsatzlagen — etwa bei Großveranstaltungen, Demonstrationen und Sportveranstaltungen. Weitere Aufgaben sind die Unterstützung bei polizeilichen Brennpunkten, die Bewältigung größerer Einsätze sowie die Absicherung und Betreuung zahlreicher Veranstaltungen.
2025 waren die beiden Einsatzhundertschaften sehr umfangreich im Einsatz: Ihre Züge bearbeiteten insgesamt 12.345 Einsätze und waren dabei in allen 25 regionalen Dienstbereichen Münchens tätig. Zusätzlich gab es 906 Einsätze, bei denen sie als geschlossene Einheit eingesetzt wurden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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