Polizei zerschlägt Drogenring in Münster – Haftbefehle vollstreckt

Bild: Polizei Münster. Das Foto zeigt das aufgefundene Gut. Mit dieser Veröffentlichung honorarfrei.

Die Polizei Münster hat am frühen Mittwochmorgen (29. August) einen Schlag gegen eine Drogenhandel-Gruppe geführt. Wegen des dringenden Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen durchsuchten Kriminalpolizisten mit Unterstützung der Einsatzhundertschaft Wohnungen von sieben Personen in den Stadtteilen Kinderhaus, Handorf und Gievenbeck.

Bei den Durchsuchungen vollstreckten die Beamten zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Münster: gegen einen 22-jährigen Mann mit deutsch-togoischer Staatsangehörigkeit und gegen einen 31-jährigen Mann mit deutsch-algerischer Staatsangehörigkeit. Darüber hinaus nahmen die Ermittler einen 57-jährigen Deutschen vorläufig fest, der am 30. Juli dem Haftrichter vorgeführt werden sollte.

Bei den Einsätzen stießen die Polizisten auf erhebliche Mengen an Rauschgift: Kokain im dreistelligen Grammbereich und Marihuana im Kilogrammbereich. Zusätzlich beschlagnahmten sie eine scharfe Schusswaffe, weitere Hieb- und Stoßwaffen sowie circa 100.000 Euro Bargeld. Alle sichergestellten Gegenstände werden als Beweismittel verwendet.

Nach Einschätzung der Polizei spielte die Gruppe eine tragende Rolle im Rauschgifthandel, insbesondere im Münsteraner Stadtteil Kinderhaus. Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf betonte: „Durch die Maßnahmen konnten unsere Kolleginnen und Kollegen umfangreiche Beweismittel gegen eine Gruppierung sicherstellen. Unsere Ermittlungen laufen mit Hochdruck weiter, um das Netzwerk vollständig zu durchleuchten und die Hintergründe umfassend aufzuklären.“

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