Die Polizei des Märkischen Kreises hat gestern an fünf verschiedenen Messstellen in Hemer und Menden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden 765 Fahrzeuge gemessen. Das Resultat: 56 Verwarngelder und 7 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Zu Fahrverboten kam es nicht.
An der Europastraße in Hemer-Deilinghofen wurden zwischen 7:00 und 8:30 Uhr 320 Fahrzeuge erfasst. Hier verwarnte die Polizei 3 Fahrer. Der schnellste Verkehrsteilnehmer fuhr mit 67 km/h durch die geschlossene Ortschaft – die erlaubten 50 km/h wurden damit deutlich überschritten.
Deutlich mehr Verstöße gab es an der Hönnetalstraße, ebenfalls in Hemer-Deilinghofen. Zwischen 8:55 und 10:55 Uhr kontrollierte die Polizei 240 Fahrzeuge. 21 Fahrer erhielten Verwarngelder, 3 weitere bekamen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. In der 30er-Zone wurde ein Pkw mit 51 km/h gemessen.
In Hemer-Stephanopel an der Straße Stephanopel fiel die Messung relativ kurz aus: Zwischen 11:15 und 12:35 Uhr wurden nur 28 Fahrzeuge erfasst. Trotz der geringen Anzahl verhängte die Polizei 7 Verwarngelder und fertigte 4 Ordnungswidrigkeitenanzeigen an. Besonders auffällig war ein Pkw, der die 30er-Zone mit 61 km/h durchquerte.
An der Landwehr in Menden-Bösperde zwischen 15:55 und 17:45 Uhr kontrollierte die Polizei 65 Fahrzeuge. 5 Fahrer wurden verwarnt. Der Spitzenreiter in diesem Bereich fuhr mit 43 km/h durch eine 30er-Zone.
Am Abend führte die Polizei zwischen 18:30 und 20:15 Uhr eine weitere Kontrolle an der Europastraße in Hemer-Deilinghofen durch. Von 112 gemessenen Fahrzeugen führten 20 zu Verwarngeldern und 2 zu Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Auffällig war ein Kraftrad mit Märkischer-Kreis-Zulassung, das in der 30er-Zone mit 52 km/h gemessen wurde.
Die Kontrollen verdeutlichen laut Polizei ein Muster: In den ausgewiesenen 30-km/h-Bereichen, insbesondere in Stephanopel und an der Hönnetalstraße, werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen teils erheblich überschritten. Die Behörde kündigte an, zum Schutz der Verkehrsteilnehmer auch künftig Kontrollen durchzuführen.