Ein Polizeihund hat in der Nacht zu Donnerstag auf dem ehemaligen Zechengelände an der Hafenstraße in Marl einen mutmaßlichen Kupferdieb gefasst. Die Polizei nahm zwei Männer im Alter von 39 und 49 Jahren aus Marl vorläufig fest.
Ein aufmerksamer Zeuge hatte gegen 23.30 Uhr verdächtige Geräusche auf dem Gelände gehört und Stirnlampen gesehen. Er alarmierte daraufhin die Polizei. Bei dem anschließenden Einsatz unterstützte ein Polizeihund die Beamten und konnte einen der beiden Verdächtigen fassen.
Der 49-jährige Mann wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei brachte ihn zunächst ins Krankenhaus und anschließend auf die Wache. Der 39-Jährige kam direkt in Polizeigewahrsam. Bei den beiden Männern stellten die Beamten entsprechendes Tatwerkzeug sowie mutmaßliche Beute in Form von Kupferspiralen sicher.
Ein Hubschrauber war ebenfalls im Einsatz, um nach möglichen weiteren Tatverdächtigen zu suchen. Weitere Personen wurden jedoch nicht gefunden. Die Polizei ermittelt noch.