Polizeikontrolle in Stendal: Zu schnell, unter Drogen, zu schwer

Diebesgut

Die Polizei in Stendal hat am Wochenende 12. und 13. Oktober mehrere Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei zahlreiche Verstöße festgestellt — von Geschwindigkeitsüberschreitungen bis zu manipulierten Fahrzeugen.

Auf der Landesstraße 3 auf Höhe Dahlen bei Havelberg kontrollierten die Beamten am Montag zwischen 6 und 13 Uhr die Geschwindigkeit. Insgesamt 12 Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit lag bei 50 km/h. Der schnellste Fahrer wurde mit 83 km/h gemessen.

An gleicher Stelle kontrollierten die Polizisten auch Fahrer unter Drogeneinfluss. Auf der Bundesstraße 107 in Fischbeck wurde ein 35-Jähriger in seinem VW angehalten. Ein Schnelltest zeigte Cannabis-Konsum an. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt, ihm wurde Blut entnommen und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

In Stendal auf der Moltkestraße fiel am Montagabend um 20.49 Uhr ein 29-Jähriger auf einem E-Scooter auf. Bei einem Schnelltest wurde klar, dass er Amphetamin genommen hatte. Auch ihm wurde die Weiterfahrt verboten, Blut wurde entnommen und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

In Tangermünde auf der Augustastraße stoppten die Beamten am Mittwoch um 12.21 Uhr einen 35-jährigen Autofahrer. Ein Alkoholtest zeigte einen Wert von 1,61 Promille. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt, ließ ihm Blut entnehmen und leitete ein Strafverfahren ein.

Auf der Kreisstraße 1070 bei Arneburg wurde am Mittwoch um 10.13 Uhr ein 53-jähriger Lastkraftwagenfahrer kontrolliert. Sein mit Holz beladenes Fahrzeug war deutlich zu schwer: Während die Obergrenze bei 40 Tonnen liegt, brachte der Wagen mehr als 50 Tonnen auf die Waage. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Separate Sachschäden haben die Beamten ebenfalls dokumentiert: In Klietz wurde zwischen 12. und 13. Oktober eine Bushaltestelle in der Rathenower Straße beschädigt. Die Rückwände und ein Papierkorb wurden zerstört. Der Schaden liegt im oberen dreistelligen Bereich. In Hämerten wurde am 13. Oktober ein Baucontainer an den Bahngleisen beschädigt — die Fensterscheibe wurde eingeschlagen. Gegenstände wurden dem Anschein nach nicht entwendet. Der Sachschaden liegt im mittleren dreistelligen Bereich. Die Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen.


Wie die Nachbarkreise dastehen

Im Landkreis Stendal kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 201 Rauschgiftdelikte. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Landkreis Lüchow-Dannenberg aus: 213 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 212.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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