Im Ostalbkreis, im Landkreis Schwäbisch Hall sowie im Rems-Murr-Kreis sind in den vergangenen 48 Stunden vermehrt betrügerische Anrufe eingegangen. Das Polizeipräsidium Aalen warnt vor den Maschen, die gezielt auf ältere Menschen abzielen.
Die Täter geben sich häufig als Polizeibeamte oder Angehörige aus und täuschen eine Notlage vor. In manchen Fällen behaupten sie, ein Familienmitglied habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und könne nur durch eine hohe Kaution einer Inhaftierung entgehen. In anderen Fällen warnen die Anrufer vor angeblichen Einbrüchen in der Nachbarschaft und behaupten, das Vermögen der Angerufenen sei nicht mehr sicher.
Durch geschickte Gesprächsführung und gezielten psychischen Druck versuchen die Betrüger, ihre Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen. Sie nutzen die Sorge um Angehörige oder die Angst um das eigene Vermögen aus.
So schützen Sie sich vor Betrügern
Die Polizei empfiehlt folgende Verhaltensregeln: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben der Anrufer zu überprüfen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen — die echte Polizei fordert Sie dazu niemals auf. Kontaktieren Sie Angehörige oder die Polizei über Ihnen bekannte Rufnummern, verwenden Sie hierfür nicht die Rückruftaste. Bei Geldforderungen sprechen Sie zunächst mit einer Person Ihres Vertrauens. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung. Schützen Sie Ihre persönlichen Daten, ändern Sie gegebenenfalls alte Telefonnummern und kürzen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch ab. Falls Sie Verdacht schöpfen, legen Sie sofort auf und rufen Sie die Polizei unter dem Notruf 110 an.
Weitere Informationen zu Betrugsmaschen und Schutzmöglichkeiten finden Sie auf www.polizei-beratung.de.
Die Entwicklung im Ostalbkreis
2024 zählte die Polizei im Ostalbkreis 1.670 Betrugsfälle, 2025 waren es 1.308 — 21,7 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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