Polizist schießt auf 14-Jährigen mit Schreckschusswaffe in Schwabing – Jugendlicher verletzt

(Symbolbild)

München – Ein Polizeibeamter hat am Dienstag, 18. August 2026, gegen 17:30 Uhr im Stadtteil Schwabing auf einen 14-Jährigen geschossen. Der Jugendliche war zuvor mit einem waffenähnlichen Gegenstand am U-Bahnhof Hohenzollernplatz beobachtet worden und soll eine Schusswaffe in die Luft gehalten haben.

Ein Passant hatte den Polizeinotruf um 17:15 Uhr alarmiert und von einem etwa 20-jährigen Mann berichtet, der an der U-Bahn-Haltestelle mit einer schwarzen Schusswaffe hantierte. Der Mann war daraufhin in einen Linienbus Richtung Kurfürstenplatz gestiegen. Die Polizei fahndete mit zahlreichen zivilen und uniformierten Beamten nach ihm.

Etwa 15 Minuten später erkannten zwei zivile Einsatzkräfte den Gesuchten zusammen mit einer Begleitperson an der Kreuzung Herzogstraße und Belgradstraße. Sie folgten dem Mann, der sich in Richtung einer Tramhaltestelle bewegte. Nach bisherigen Erkenntnissen zog der Verdächtige einen waffenähnlichen Gegenstand aus der Hose und machte eine Bewegung, als würde er eine Waffe durchladen. Die Polizisten forderten ihn lautstark auf, die Waffe fallen zu lassen. Darauf drehte sich der Mann mit erhobener Waffe zu den Beamten um. Ein Polizist gab daraufhin einen Schuss ab.

Der 14-Jährige wurde am Oberkörper getroffen. Die Einsatzkräfte leisteten sofort Erste Hilfe. Der Rettungsdienst brachte den Jugendlichen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Nach aktuellem Stand befindet er sich in stabilem Zustand. Die verletzte Person wurde erst im Laufe der Nacht identifiziert – es handelt sich um einen 14-jährigen türkischen Schüler aus dem Landkreis Miesbach.

Der sichergestellte waffenähnliche Gegenstand ähnelt einer echten Waffe zum Täuschen. Der Bereich um den Einsatzort wurde umgehend weiträumig abgesperrt, auch der öffentliche Personennahverkehr war beeinträchtigt. Die Polizei sicherte Videoaufzeichnungen, befragte Zeugen und Anwohner, eine Drohne fertigte Übersichtsaufnahmen an. Die Verkehrssperren wurden gegen 22:15 Uhr aufgehoben.

Das Sachgebiet 131 des Bayerischen Landeskriminalamts ermittelt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I zur Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs. Die Staatsanwaltschaft hat ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet. Das Kommissariat 24 der Kriminalpolizei ermittelt zur Bedrohung des 14-Jährigen gegen die Polizeibeamten.

Die Polizei sucht Zeugen, die am 18. August 2026 zwischen etwa 17:15 und 17:40 Uhr im Bereich der Herzogstraße, Belgradstraße oder an der Haltestelle Clemensstraße etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München unter Telefon 089 2910-0 entgegen.

Exhibitionistische Handlungen in S-Bahn – Festnahme in Daglfing

Am Mittwoch, 19. August 2026, gegen 00:20 Uhr, bemerkte eine 27-jährige Deutsche aus Niedersachsen in der S-Bahnlinie 8 stadtauswärts einen Mann, der sexuelle Handlungen an sich vornahm und dabei Blickkontakt zu ihr suchte. Sie fertigte ein Foto von ihm an. Der Mann stand unvermittelt auf und wollte den Sitzplatz wechseln. Die 27-Jährige hielt ihn fest. Dabei entstand eine körperliche Auseinandersetzung, bei der sie sich leicht verletzte.

Ein Polizeibeamter, der sich in seiner Freizeit ebenfalls in der S-Bahn befand, wurde auf die Situation aufmerksam, gab sich zu erkennen und nahm den Mann vorläufig fest. Am S-Bahnhof Daglfing übergab er ihn an eine uniformierte Streifenbesatzung. Der Tatverdächtige griff die festnehmenden Beamten tätlich an und verletzte einen Polizisten leicht.

Es handelt sich um einen 28-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck. Er wurde angezeigt wegen exhibitionistischer Handlungen, Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Das Kommissariat 15 ermittelt weiter.

Bedrohung mit Messer in Feldmoching-Hasenbergl – Spezialkräfte im Einsatz

Am Dienstag, 18. August 2026, gegen 16:45 Uhr, sprach eine 42-jährige Münchnerin auf der Straße eine Passantin an. Sie gab an, kurz zuvor in ihrer Wohnung von ihrem ehemaligen Lebensgefährten, einem 33-jährigen Ungarn ohne festen Wohnsitz in Deutschland, angegriffen und mit einem Messer bedroht worden zu sein. Die Passantin rief sofort die Polizei.

Die Beamten mussten davon ausgehen, dass sich der Täter noch in der Wohnung aufhielt. Da auch nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Personen dort befanden, wurde der Bereich abgesperrt und mehrere Streifenbesatzungen sowie Spezialkräfte hinzugezogen. Die Spezialkräfte betraten die Wohnung und trafen dort nur eine Person an, die angab, von dem vorausgegangenen Geschehen nichts mitbekommen zu haben. Der gesuchte Täter befand sich nicht mehr in der Wohnung und konnte bis dato nicht angetroffen werden.

Die 42-Jährige wurde aufgrund ihrer Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Das Kommissariat 25 ermittelt wegen Bedrohung, Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Trickdiebstahl durch falschen Handwerker in Allach

Am Dienstag, 18. August 2026, gegen 13:00 Uhr, gab sich ein bislang unbekannter Mann gegenüber einer über 80-jährigen Münchnerin als Handwerker aus. Er behauptete, ihre Wasserleitung sei verunreinigt und müsse überprüft werden. Unter diesem Vorwand verschaffte er sich Zutritt zur Wohnung und begab sich mit der Seniorin ins Badezimmer. Während dort das Wasser lief, betrat offenbar ein zweiter bislang unbekannter Mann unberechtigt die Wohnräume.

Nach etwa zehn Minuten teilte der falsche Handwerker der Seniorin mit, dass seine Arbeiten beendet seien, und verschwand. Am Abend stellte die über 80-Jährige fest, dass diverse Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro fehlten. Sie verständigte die Polizei.

Der beschriebene Täter: männlich, etwa 45 Jahre alt, circa 185 cm groß, kräftige Statur, dunkle Hautfarbe, sprach gut Deutsch ohne Akzent. Bekleidung: beige-graue Jacke.

Die Polizei sucht Zeugen, die im angegebenen Zeitraum im Bereich des Petuelrings, der St.-Blasien-Straße und des Spiridon-Louis-Bogens (Allach) etwas Verdächtiges beobachtet haben. Das Kommissariat 55 ermittelt. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, unter Telefon 089 2910-0 entgegen.

Warnung vor Trickbetrügern

Die Kriminalpolizei warnt besonders ältere Menschen dringend davor, vermeintliche Heizungsmonteure, Stromableser, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung anberaumt wurde. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen wie behaupteten Wasserrohrbrüchen sollten Betroffene erst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachfragen, ob die Behauptungen wahr sind. Ein berechtigter Handwerker wird Nachfragen stets verstehen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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ThemenseiteSchusswaffen: Einsatz und Bedrohung in Deutschland

Berichte ausschließlich aus amtlichen und seriösen Quellen: Polizeiberichte, Meldungen der Gerichte, Informationen der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes.

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