Polizist schießt auf angreifenden Hund in Magdeburg

(Symbolbild)

In Magdeburg hat ein Polizeibeamter seine Dienstwaffe gegen einen Hund eingesetzt, der ihn angegriffen hatte. Das Tier wurde dabei tödlich verletzt.

Ein 44-jähriger Mann war bereits seit den Abendstunden mehrfach durch aggressives Verhalten gegenüber anderen Personen und eingesetzten Polizeibeamten aufgefallen. Im Zusammenhang mit einem vorausgegangenen Polizeieinsatz war gegen ihn ein Platzverweis ausgesprochen worden.

Gegen 21:10 Uhr verfolgte der Mann gemeinsam mit seinem etwa 30 Kilogramm schweren Staffordshire Terrier einen 59-jährigen Mann auf offener Straße und bedrohte diesen mit dem Tier. Die zuerst eintreffenden Polizeibeamten des Polizeireviers Magdeburg nahmen eine deutlich aggressive Stimmung wahr. Der Hund war zunächst noch an der Leine, zeigte jedoch ausgeprägtes aggressives Verhalten. Der Hundehalter wurde mehrfach aufgefordert, das Tier unter Kontrolle zu halten.

Im Verlauf riss sich der Hund von der Leine los und griff einen 34-jährigen Polizeibeamten an. Aufgrund der unmittelbar bestehenden Gefahr setzte der Beamte seine Dienstwaffe gegen den Hund ein. Das Tier wurde dabei tödlich verletzt.

Der 44-Jährige wurde aufgrund der Gesamtumstände, des Verstoßes gegen den Platzverweis sowie der von ihm ausgehenden Gefahr in Gewahrsam genommen und zum Zentralen Polizeigewahrsam gebracht.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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