In Neustadt-Glewe kam es ab Freitagnachmittag zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei in der Otto-Lilienthal-Straße. Grund war der Verdacht einer Quecksilberkontamination in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses.
Die betroffene Wohnung und ihr Treppenhaus wurden geräumt. Zwei Bewohnerinnen, eine Ukrainerin und eine Litauerin, benötigten ärztliche Behandlung. Beide konnten im Laufe der Nacht zum Samstag aus dem Klinikum in Rostock entlassen werden.
Spezialkräfte der Feuerwehr aus Hamburg bestätigten vor Ort, dass es sich tatsächlich um Quecksilber handelte. Die anderen Anwohnerinnen und Anwohner waren nicht in Gefahr. Am Samstagvormittag gegen 09:30 Uhr wurde das Treppenhaus wieder freigegeben. Die kontaminierte Wohnung bleibt aus Vorsichtsgründen für eine Woche gesperrt.
Nach den bisherigen Ermittlungen war das Quecksilber in einer Blumenlieferung enthalten, die die Geschädigte online bestellt hatte. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, wie das Quecksilber in die Lieferung gelangte und woher die Blumen stammten. Es wird wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Stoffen und dem Versuch der gefährlichen Körperverletzung gegen Unbekannt ermittelt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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