Räuberischer Diebstahl im Supermarkt: 38-Jähriger mit Messer festgenommen

(Symbolbild)

In Ingolstadt hat sich am 23. September 2026 ein räuberischer Diebstahl in einem Supermarkt an der Eriagstraße ereignet. Ein 38-jähriger ungarischer Staatsbürger wurde noch am selben Tag festgenommen.

Gegen 16.00 Uhr beobachtete ein Mitarbeiter des Verbrauchermarktes den Mann, wie er Ware aus den Regalen stahl. Als der Angestellte ihn ansprach, versuchte der Tatverdächtige, ihn in die Hand zu beißen, und drohte ihm mit einem zugeklappten Taschenmesser. Der Mitarbeiter griff nach dem Rucksack des Mannes. Daraufhin flüchtete dieser ohne Beute aus dem Supermarkt.

Zwei Ladendetektive verfolgten den 38-Jährigen bis zu einer Obdachlosenunterkunft am Franziskanerwasser. Der Tatverdächtige drohte den beiden Männern verbal und führte Stichbewegungen mit seinem aufgeklappten Taschenmesser in ihre Richtung aus. Da die Ladendetektive ausreichend Abstand hielten, wurden sie nicht verletzt.

Die hinzugerufenen Polizisten stellten den Mann gegen 17.00 Uhr im Obdachlosenwohnheim fest und nahmen ihn vorläufig fest. Fingerabdrücke und Fotos wurden gemacht.

Der 38-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter am Ingolstädter Amtsgericht vorgeführt. Anschließend kam er in eine Justizvollzugsanstalt. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 279 gefährlichen und schweren Körperverletzungen in Ingolstadt konnte die Polizei 2025 222 aufklären, das sind 79,6 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 85,8 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 80,5 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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