Am Mittwochnachmittag, 29. Juli 2026, ist es in einem Regionalexpress der Linie RE 50 auf der Strecke von Leipzig nach Dresden zu erheblichen Ausschreitungen gekommen. Ein 43-jähriger deutscher Fahrgast griff mehrere Mitreisende an und verletzte sie dabei.
Gegen 16:55 Uhr geriet der Mann zunächst in eine verbale Auseinandersetzung mit mehreren Fahrgästen. Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation: Der 43-Jährige attackierte einen zunächst unbekannten Geschädigten mit einem Regenschirm. Als andere Fahrgäste deeskalierend eingreifen wollten, schlug der Angreifer einen 24 Jahre alten Deutschen mit der Faust nieder und verletzte ihn dadurch.
Darüber hinaus bedrohte und beleidigte der Mann die 59-jährige Kundenbetreuerin des Zuges. Ein weiterer Fahrgast, 25 Jahre alt, gelang es zwischenzeitlich, dem Angreifer den Regenschirm abzunehmen. Doch auch dieser Zeuge wurde anschließend vom 43-Jährigen geschlagen.
Bei der Ankunft des Zuges am Bahnhof Dresden-Neustadt versuchte der Tatverdächtige zu fliehen. Bei diesem Fluchtversuch verletzte er sich selbst. Umstehende Passanten griffen sofort ein, verständigten Rettungsdienst und Bundespolizei und verhinderten, dass der Mann entkommen konnte.
Der Rettungsdienst brachte den 43-Jährigen anschließend zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Dort verhielt er sich weiterhin aggressiv und entzog sich eigenständig der ärztlichen Versorgung. Bundespolizisten stellten ihn kurz darauf im unmittelbaren Nahbereich erneut und nahmen ihn fest.
Die Bundespolizeiinspektion Dresden ermittelt gegen den Deutschen nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung.
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