Raser mit 97 km/h in Ortschaft erwischt – Polizei zieht 20 Fahrer aus dem Verkehr

Bei Geschwindigkeitskontrollen im Rheinisch-Bergischen Kreis hat die Polizei am Sonntag mehrere extreme Raser erwischt. Der schnellste Fahrer war mit 97 Stundenkilometern in Wermelskirchen-Kreckersweg unterwegs – in einer geschlossenen Ortschaft.

Ein Kradfahrer wurde am selben Ort mit 93 Stundenkilometern gemessen. Beide Fahrer erhalten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. In Kürten-Neuensaal hielt die Polizei einen Autofahrer an, der mit 118 km/h in einer Tempo 70-Zone unterwegs war.

Besonders schwer wog ein Verstoß in Wermelskirchen: Ein Kradfahrer muss einen Monat lang auf seinen Führerschein verzichten, weil er mit 112 Stundenkilometern nach Toleranzabzug bei erlaubten 70 Stundenkilometern gefahren war.

Zwei Fahrer waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs: In Kürten-Neuensaal erwischte die Polizei einen Kradfahrer ohne Führerschein, in Overath einen Autofahrer. Gegen den Fahrer und den Halter des Fahrzeugs in Overath wurden Strafanzeigen eingeleitet, ebenso gegen den Kradfahrer in Kürten-Neuensaal.

Insgesamt sprach die Polizei bei den gestrigen Kontrollen fünf Verwarngelder und 15 Ordnungswidrigkeitenanzeigen aus. Die Beamten begründen die engmaschigen Verkehrskontrollen damit, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor die Hauptursache bei schweren Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen ist. Die Polizei Rhein-Berg will ihre Kontrollen im Kreisgebiet fortsetzen.

» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen