Raub am Bahnhof Angermünde: Drei Tatverdächtige gefasst

(Symbolbild)

Nach zwei Raubdelikten in der Region Angermünde und Passow hat die Polizei drei Tatverdächtige gestellt. Zwei 17-Jährige wurden am Sonntag in Angermünde festgenommen, ihr 20 Jahre alter Begleiter in Schwedt/Oder.

Den Ermittlungen zufolge wurde am Samstagnachmittag ein junger Mann an einer Bushaltestelle in der Schwedter Chaussee in Passow von drei Männern angesprochen, bedroht und geschlagen. Die Täter erbeuteten Geld vom Geschädigten. Die Polizei leitete daraufhin eine Fahndung im Umkreis ein, die zunächst ohne Erfolg blieb.

Tags darauf folgte eine zweite Tat: Am Bahnhof Angermünde wurde ein 16-jähriger Jugendlicher von drei jungen Männern umstellt und zum Leeren seiner Taschen aufgefordert. Als der Angesprochene nicht schnell genug reagierte, griffen die Räuber selbst zu und nahmen dem Jungen sein Mobiltelefon.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen gelang es der Polizei, Hinweise auf die Identität der Räuber zu erlangen. Bei den drei Festgenommenen wurden Beweismittel sichergestellt. Die Kriminalpolizei prüft derzeit, ob die drei Männer für weitere Taten verantwortlich sein könnten.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 61 Raubdelikten im Landkreis Uckermark konnte die Polizei 2025 51 aufklären, das sind 83,6 Prozent. Damit steht unser Kreis besser als das Land, wo 67,3 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,4 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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