Raub in Barmstedt: Polizei fasst zwei Täter – vier weitere gesucht

(Symbolbild)

In der Nacht zum Montag (14. September 2026) haben Unbekannte zwei Männer in der Reichenstraße in Barmstedt überfallen und ausgeraubt. Die Polizei konnte zwei Tatverdächtige festnehmen, sucht aber noch nach vier weiteren Beteiligten.

Gegen 23:40 Uhr griffen mehrere Personen die beiden Geschädigten (36 und 27 Jahre, beide aus Barmstedt) an und nahmen ihnen unter Gewaltanwendung ihre mitgeführten Gegenstände ab. Anschließend flüchteten die Täter mit dem Raubgut.

Zeugen beobachteten den Überfall und alarmierten die Polizei. Die Beamten des Polizeireviers Elmshorn nahmen daraufhin in der Nähe des Tatorts zwei Männer vorläufig fest: einen 35-Jährigen aus Barmstedt und einen 29-Jährigen aus dem Elmshorner Umland. Beide waren deutlich alkoholisiert. Ein Arzt entnahm ihnen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Itzehoe Blutproben, um die Alkoholkonzentration zur Tatzeit festzustellen.

Nach den ersten polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer wieder entlassen. Sie müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Nach Aussagen von Zeugen gehörten vier weitere Personen zur Tätergruppe. Die Kriminalpolizei Elmshorn beschreibt zwei von ihnen: Ein Mann hat blondes Haar, ist etwa 180 bis 185 Zentimeter groß und trug eine schwarze Kapuzenjacke. Ein zweiter Mann hat braunes Haar, trug ebenfalls eine schwarze Kapuzenjacke mit aufgesetzter Kapuze und führte eine schwarze Herrenhandtasche mit sich.

Die Kriminalpolizei Elmshorn bittet Zeugen, die den Überfall beobachtet haben oder Angaben zur Tätergruppe machen können, sich unter der Nummer 04121 / 8030 zu melden.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 99 Raubdelikten im Landkreis Pinneberg konnte die Polizei 2025 62 aufklären, das sind 62,6 Prozent. Damit steht unser Kreis fast genauso wie das Land, wo 65,9 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,4 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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