Ein Mann überfiel am Montagnachmittag, dem 28. September 2026, gegen 14:30 Uhr, ein Reitsportgeschäft in Hahnbach im Landkreis Amberg-Sulzbach. Er betrat das Geschäft, ging zur Kasse und griff die Kassiererin an. Anschließend nahm er einen Geldbetrag aus der Kasse und flüchtete mit einem Auto.
Eine Streife der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg stellte wenige Minuten später ein passendes Fahrzeug fest, das im Ortsbereich von Hahnbach mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Die Polizisten verfolgten das Auto mit Blaulicht und Sirene. Auf der St2120 erreichte das Fahrzeug teilweise Geschwindigkeiten von 190 km/h, bevor es im Bereich Laubmühle angehalten werden konnte.
Der Fahrer, ein 37-jähriger Ukrainer, ließ sich bei der Anhaltung widerstandslos festnehmen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Polizisten das erbeutete Bargeld. Das Auto, ein Peugeot 206, wurde zur Spurensicherung sichergestellt.
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg übernahm die Ermittlungen. Der 37-Jährige wurde zur KPI Amberg gebracht. Die Staatsanwaltschaft Amberg beantragte bei einem Ermittlungsrichter Untersuchungshaft – über diesen Antrag sollte im Laufe des Dienstag entschieden werden.
Raubdelikte in Bayern: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 2.619 Raubdelikte, das sind 20 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Bayern deutlich besser als der Bundesdurchschnitt, wo 48 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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