Raubüberfall scheitert an wehrhafter Joggerin – Polizei sucht Zeugen mit orangem SUV

(Symbolbild)

Ein Unbekannter hat am 15. Mai gegen 20 Uhr versucht, einer 24-jährigen Joggerin das Handy zu rauben, scheiterte aber an ihrer Gegenwehr. Der Überfall ereignete sich auf dem Fuß- und Radweg der Heiligenthaler Straße zwischen Rettmer und Heiligenthal bei Lüneburg.

Der etwa 185 Zentimeter große, schlanke Täter griff plötzlich nach dem Mobiltelefon in der Hand der Frau. Diese hielt dagegen und setzte sich zur Wehr, stürzte jedoch dabei. Der Mann flüchtete ohne Beute, die Joggerin erlitt leichte Verletzungen durch den Sturz. Er trug eine dunkelgrüne Strickjacke oder Fleecejacke mit Reißverschluss und eine dunkelblaue, locker sitzende Jeans.

Die Polizei sucht nun den Fahrer eines orangefarbenen Kleinwagens oder Klein-SUV als möglichen Zeugen. Das Fahrzeug hatte zur Tatzeit gegen 20 Uhr im Bereich des Parkplatzes im Kurvenbereich zwischen Rettmer und Heiligenthal gestanden und fuhr dann in Richtung Lüneburg weg.

Weitere schwere Vorfälle prägten die vergangenen Tage in der Region. Bei einem Wendemanöver auf der Bundesstraße 404 bei Handorf kollidierte am 21. Mai gegen 9.30 Uhr ein 50-jähriger VW-Transporter-Fahrer mit dem Hyundai einer 59-Jährigen. Der Mann war in Richtung Geesthacht unterwegs gewesen, fuhr die Abfahrt Handorf, wendete jedoch wegen eines Rückstaus vor der Abfahrt, um Richtung A39 weiterzufahren. Dabei fuhr die 59-Jährige seitlich in den Transporter. Der 50-Jährige wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Hamburg geflogen werden. Der Schaden beträgt mehr als 25.000 Euro.

In Adendorf brachen Unbekannte am 21. Mai zwischen 18 und 18.45 Uhr in ein Einfamilienhaus im Robert-Lehmann-Ring ein. Die Täter öffneten ein auf Kipp stehendes Fenster und gelangten ins Gebäude, wo sie Schmuck stahlen. Es entstand ein Schaden von einigen tausend Euro.

Zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Senioren kam es am 21. Mai gegen 13.50 Uhr auf dem Gehweg bei der St. Johanniskirche in Lüneburg. Ein 76-jähriger Anwohner und ein 60-jähriger Spaziergänger mit Hund gerieten wegen Laubarbeiten in Streit, der in wechselseitigen Schlägen und Schubsen endete. Beide Männer erlitten leichte Verletzungen, die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.

Bei Kontrollen in der Lüneburger Innenstadt stellten Polizisten am 21. Mai gegen 13.30 Uhr bei einem 50-Jährigen eine Konsumeinheit mit Kokain sicher. Bei einem 29-Jährigen fanden sie mehrere verkaufsfertige Klemmleistenbeutel mit Marihuana. Gegen beide wurden Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Einen Platzverweis erhielt ein 36-Jähriger, der gegen 12 Uhr Bei der Abtspferdetränke herumgeschrien und gegen ein Geländer getreten hatte.

In Lüneburg griff ein Unbekannter am 21. Mai gegen 15.45 Uhr die Geldbörse einer 83-Jährigen aus ihrer Handtasche in einem Lebensmittelgeschäft in der Sülfmeisterstraße. Es entstand ein Schaden von gut 300 Euro.

Im Kreis Lüchow-Dannenberg ereigneten sich weitere Vorfälle: In Gartow kollidierten am 21. Mai gegen 11.35 Uhr ein Auto und ein Pedelec-Fahrer auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Springstraße. Der Pedelec-Fahrer erlitt leichte Verletzungen, der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. In Hitzacker stürzte am 21. Mai gegen 18 Uhr ein 18-jähriger Mopedfahrer in einem Kreisverkehr der Harlinger Straße, als er auf Rollsplitt ins Schleudern geriet. Er verletzte sich leicht. In Lüchow kontrollierte die Polizei am 22. Mai gegen 8.20 Uhr einen 31-jährigen Transporterfahrer mit 1,98 Promille.

In Uelzen wurde am 21. Mai die Glasfassadenscheibe einer Bank in der Veerßer Straße mit einem Stein zerstört. Jugendliche sollen zuvor mit Steinen geworfen haben, einer traf die Scheibe. Die Jugendlichen flüchteten Richtung Dietrichstraße und wurden nicht mehr gefunden. In Bienenbüttel meldeten Zeugen am 21. Mai gegen 5.30 Uhr einen alkoholisierten Traktorfahrer. Die Polizei fand den 40-Jährigen auf einem Parkplatz in der Poststraße – mit 2,02 Promille und ohne Führerschein. Bei der Blutentnahme wehrte er sich.

Die Polizei Lüneburg bittet um Hinweise zu allen Fällen unter Tel. 04131-607-2215.

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