Rauchentwicklung auf Frachtschiff: Feuerwehr Hamburg sieben Stunden im Einsatz

(Symbolbild)

Die Feuerwehr Hamburg ist am Abend des Sonntags zu einem Einsatz auf einem Frachtschiff in Steinwerder ausgerückt. Aus einer Luke des im Hafen liegenden Schiffes drang Rauch. Die betroffene Luke war mit rund 6.500 Tonnen Stahlschrott beladen.

Die Rettungsleitstelle entsandte einen Löschzug, Sonderkomponenten für Einsätze auf dem Wasser, Spezialfahrzeuge, den Umweltdienst sowie den Rettungsdienst zur Einsatzstelle in der Breslauer Straße. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Rauchentwicklung aus dem vorderen Bereich der Luke.

Die Feuerwehr erkundete die Lage umfassend und setzte Wärmebildtechnik zur Kontrolle ein. Da die übrigen Luken des Schiffes nicht miteinander verbunden waren, konnte eine Ausbreitung auf weitere Laderäume ausgeschlossen werden. Der Einsatz wurde in mehrere Abschnitte strukturiert.

In enger Abstimmung mit dem Schiffsführer, dem Schiffsbetreiber, der Umweltbehörde, dem Havariekommando und weiteren fachkundigen Beteiligten wurden die Lösch- und Sicherungsmaßnahmen fortlaufend angepasst. Die Einsatzkräfte öffneten die Luke kontrolliert, dabei kam es zu einer größeren Rauchausbreitung im Bereich der Einsatzstelle. Anschließend wurde Löschwasser eingebracht.

Parallel wurden Teile der Ladung umgeschichtet oder entladen. Zur Brandbekämpfung kamen unter anderem bordeigene Strahlrohre sowie das Löschboot zum Einsatz. Die Temperaturen im betroffenen Bereich wurden fortlaufend überwacht.

Nachdem sich die Lage stabilisiert hatte, übergab die Feuerwehr Hamburg die Einsatzstelle an den Schiffsversicherer und den Terminalbetreiber. Die weiteren Entlade- und Umschichtmaßnahmen wurden durch die Verantwortlichen vor Ort fortgeführt.

Insgesamt waren etwa 45 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst rund sieben Stunden im Einsatz.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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