Razzia in Köln und Neuss: Polizei durchsucht mutmaßliches Drogenlabor – Spezialkräfte im Einsatz

(Symbolbild)

Die Polizei Köln hat am frühen Mittwochmorgen eine Lagerhalle in Köln-Ehrenfeld sowie eine Wohnung in Neuss durchsucht. Die Razzia richtete sich gegen einen 39-jährigen Neusser, der im Verdacht steht, Drogen herzustellen und zu handeln.

Gegen 5 Uhr rückten neben Polizei-Spezialkräften auch Spezialisten der Feuerwehr Köln an, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass in der Halle gefährliche oder giftige Chemikalien gelagert waren. Dieser Verdacht bestätigte sich nach Abschluss der Durchsuchung jedoch nicht.

In der Lagerhalle trafen die Beamten zwei Männer im Alter von 19 und 45 Jahren an. Den 45-Jährigen nahmen sie vorläufig fest, da er nach ersten Erkenntnissen illegal in Deutschland ist. Die Ermittler prüfen außerdem, warum sich beide Männer in der Nacht in der Halle aufhielten.

Bei der Durchsuchung stellte die Polizei mehrere Handys, Datenträger und eine geringe Menge Cannabis sicher. Zur gleichen Zeit durchsuchten Kriminalbeamte in Neuss die Wohnung des 39-jährigen Mieters der Lagerhalle und stellten einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag sicher.

Die Ermittlungen begannen im September 2025 nach einem anonymen Hinweis. Die Staatsanwaltschaft und Polizei Köln ermitteln weiter wegen des Verdachts der Herstellung und des Handels mit Betäubungsmitteln.

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