RB Leipzig hat Martin Demichelis als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 45-jährige Argentinier folgt auf Ole Werner, der überraschend entlassen wurde. Demichelis unterzeichnete beim Bundesligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.
Zuletzt war Demichelis beim spanischen LaLiga-Club RCD Mallorca tätig. Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer begründete die Verpflichtung mit der internationalen Erfahrung des neuen Trainers: „Mit Martin Demichelis gewinnen wir einen Cheftrainer, der als Spieler und Trainer Erfahrungen in Europa, Südamerika und Nordamerika gesammelt und dabei auf höchstem Niveau gearbeitet hat. Diese internationale Perspektive passt hervorragend zu RB Leipzig und zur globalen Ausrichtung.“ Demichelis verbinde eine „klare Spielidee mit hoher Intensität und fachlicher Kompetenz“.
Der neue Leipzig-Coach betonte in seiner Stellungnahme: „Mich haben die Gespräche mit den Verantwortlichen und die sportliche Vision überzeugt. RB Leipzig ist ein ambitionierter Club mit einer klaren Idee, herausragenden Talenten und dem Anspruch, sich auf höchstem Niveau kontinuierlich weiterzuentwickeln.“ Er kündigte an, eine „Mannschaft formen“ zu wollen, „die mutigen, intensiven und attraktiven Fußball spielt, Verantwortung übernimmt und die Menschen in Leipzig mit ihrer Leidenschaft begeistert“.
Demichelis begann seine Trainerkarriere als Co-Trainer des FC Malaga und in verschiedenen Nachwuchsteams des FC Bayern. Zur Saison 2022/23 kehrte er zu seinem Jugendverein River Plate nach Argentinien zurück und übernahm dort erstmals eine Profimannschaft als Cheftrainer. In seiner Debütsaison führte er den Club aus Buenos Aires zur argentinischen Meisterschaft und zwei Pokalsiegen. In zwei erfolgreichen Jahren absolvierte er mit River Plate insgesamt 87 Pflichtspiele.
Anschließend wechselte der ehemalige Verteidiger nach Mexiko zum fünfmaligen Meister CF Monterrey. In der Saison 2024/25 übernahm er dort das Cheftraineramt und erreichte in 43 Partien unter anderem das mexikanische Meisterschaftsfinale, bevor er nach Leipzig wechselte.
Autor: dts Nachrichtenagentur