Rechenzentren in Cottbus: Einwohner fragt nach Plänen und Kriterien

Zur Stadtverordnetenversammlung am 23. September liegt eine Anfrage vor, die sich mit der möglichen Ansiedlung von Rechenzentren in Cottbus befasst. Die einreichende Person, Bastian Ascher, möchte wissen, welche konkreten Planungen oder Anfragen dazu der Stadt vorliegen und welche Flächen, Stromleistungen und Flächenversiegelungen damit verbunden wären.

Darüber hinaus interessiert die einreichende Person, nach welchen ökologischen und stadtentwicklungspolitischen Kriterien die Stadt solche Ansiedlungen bewertet. Dabei werden Stromverbrauch, der Ausbau der Energieinfrastruktur, Flächenverbrauch, Wasserbedarf und die Nutzung entstehender Abwärme genannt.

Die dritte Frage zielt auf den erwarteten Nutzen für die Bevölkerung ab. Gefragt wird, welchen konkreten und langfristigen Vorteil die Stadt von Rechenzentren erwartet — etwa in Form von Arbeitsplätzen, kommunalen Einnahmen und einer Nutzung der Infrastruktur oder Abwärme vor Ort. Zudem möchte die einreichende Person wissen, welche verbindlichen Anforderungen die Stadt Investoren hierfür stellt.

Nach den Verfahrensregeln genügt eine kurze Antwort während der Sitzung. Die Stadtverordnetenversammlung berät die Anfrage am 23. September.

Jana Hoffmann, Lokalredaktion Brandenburg