Reizgas im Zug versprüht: Bundespolizei sucht Tätergruppe

(Symbolbild)

Am 5. September 2026 gegen 16:50 Uhr wurde die Bundespolizei Chemnitz alarmiert, weil in einer Regionalbahn Reizgas versprüht worden war. Der Zugbegleiter der Regionalbahn 30 informierte die Beamten, dass der Zug sich daraufhin mit Notbremsung am Haltepunkt Frankenstein befand.

Nach einer ersten Zeugenbefragung vor Ort stellte die Bundespolizei fest, dass eine Gruppe von etwa 6 bis 7 Personen das Reizgas versprüht haben soll. Die Täter verließen den Zug fluchtartig noch vor dem Nothalt in Oederan. Die Regionalbahn 74065 war von Chemnitz in Richtung Dresden unterwegs und hatte etwa 50 Fahrgäste an Bord.

Eine 58-jährige Frau erlitt Atembeschwerden und wurde vom Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein 18-jähriger Geschädigter wurde ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt, konnte aber vor Ort wieder entlassen werden.

Die Bundespolizei fahndet nach der Gruppe von etwa 6 bis 7 Personen, die die Regionalbahn 74065 mit Abfahrt um 16:30 Uhr ab dem Hauptbahnhof Chemnitz genutzt haben. Die Täter könnten auch erst am Chemnitzer Hauptbahnhof zugestiegen sein und dort von anderen Fahrgästen beobachtet worden sein. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0371/33783-0 bei der Bundespolizei zu melden.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen in Sachsen um 2,0 Prozent verändert, sie ist gestiegen. Gezählt wurden 2025 insgesamt 7.518 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 80,0 Prozent, bundesweit 80,5 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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