In einem Geschäft in der Brückenstraße im Chemnitzer Zentrum hat ein Unbekannter am Donnerstagnachmittag einen schweren Raub begangen. Der Mann sprühte einen 41-jährigen Mitarbeiter mit Reizgas, packte ihn und versuchte ihn festzuhalten, um Mobiltelefone im Wert von etwa 3.000 Euro zu stehlen.
Der Täter hatte das Geschäft betreten und den Mitarbeiter zunächst in ein Gespräch verwickelt. Dann sprühte er unvermittelt Reizgas auf sein Opfer. Der 41-Jährige wollte sofort die Räumlichkeiten verlassen, doch der Täter packte ihn, hielt ihn fest und besprühte ihn erneut mit dem Reizgas. Der Mann konnte sich losreißen, flüchtete und bat Mitarbeiter eines benachbarten Ladens um Hilfe.
Diese alarmierten die Polizei und den Rettungsdienst. Bei Ankunft der Beamten wurde der Verletzte bereits von Rettungskräften medizinisch versorgt. Der 41-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei stellte fest, dass der Täter mehrere Mobiltelefone aus dem Geschäft entwendet hatte. Trotz sofortiger Fahndung im Umfeld konnte der Flüchtige nicht mehr gefasst werden. Die Polizeidirektion Chemnitz ermittelt wegen schweren Raubes.
Gefährliche und schwere Körperverletzungen in Chemnitz: der Vergleich mit Land und Bund
Die Kriminalstatistik fasst gefährliche und schwere Körperverletzungen zu einer Gruppe zusammen. In Chemnitz zählte die Polizei 2025 762 gefährliche und schwere Körperverletzungen, das sind 310 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 186 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 185.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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