Republica verzeichnet ersten Besucherrückgang seit Corona-Pandemie

via dts Nachrichtenagentur

Die Digital-Konferenz „Republica“ in Berlin hat erstmals seit der Corona-Pandemie einen Besucherrückgang verzeichnet. Die Veranstalter zählten an den drei Festivaltagen insgesamt 29.000 Besuche – das sind 1.000 weniger als in den beiden Vorjahren.

2024 war die Digitalmesse zum ersten Mal in ihrer Geschichte mit 30.000 Besuchen ausverkauft gewesen. 2025 blieb die Besucherzahl zunächst konstant, doch die Zahl der Programmpunkte wurde von 880 auf 650 deutlich reduziert. Das diesjährige Programm umfasste über 675 Sessions mit mehr als 1.200 Sprechern.

Bei der Geschlechterverteilung der Redner verzeichnete die Konferenz einen weiteren Fortschritt: Rund 57 Prozent der Sprecher waren weiblich – drei Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr, aber einen Prozentpunkt weniger als 2024.

Die „Republica“ findet seit 2007 jährlich in Berlin statt und beschäftigt sich mit Fragen der Netzkultur und Netzpolitik. Mittlerweile hat die Konferenz gleichnamige Ableger in Wien, Düsseldorf und Los Angeles, die im Laufe des Jahres noch stattfinden werden. „Es wird Zeit, dass wir digital souveräner werden. Die Wege dahin sind klar, wir müssen sie nur noch gehen“, sagte Mitgründer Markus Beckedahl zum Abschluss der dreitägigen Veranstaltung.

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