Ein tragisches Missgeschick hat sich am Montagmorgen auf der A7 bei Neu-Ulm ereignet: Ein 26-jähriger Ersthelfer wurde von einem nachfolgenden Auto erfasst und schwer verletzt, während er einem anderen Unfallopfer half. Insgesamt drei Fahrzeuge waren in die Kollisionen verwickelt, der Schaden beläuft sich auf über 50.000 Euro.
Etwa um 08:25 Uhr kam auf der Autobahn zwischen dem Autobahndreieck Hittistetten und der Anschlussstelle Nersingen Richtung Würzburg eine Sportwagenlenkerin auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Sie kollidierte mit der Leitschutzplanke und blieb auf dem linken Fahrstreifen stehen. Die Fahrerin wurde nicht verletzt; der nachfolgende Verkehr konnte noch rechtzeitig bremsen.
Mehrere Autofahrer hielten an, um zu helfen. Der 26-Jährige stellte seinen Pkw am Seitenstreifen ab und half der Frau gemeinsam mit zwei unbekannten Männern, den beschädigten Sportwagen ebenfalls auf den Seitenstreifen zu bringen, um die Fahrbahn freizumachen. Als der 26-Jährige zurück zu seinem Auto ging, geschah das Unglück: Ein weiterer Pkw geriet ebenfalls auf der regennassen Fahrbahn vor der Unfallstelle ins Schleudern und prallte gegen das Heck des Fahrzeugs, neben dem der Ersthelfer offenbar gerade stand. Der Mann wurde erfasst und schwer verletzt.
Ein Rettungshubschrauber brachte den 26-Jährigen in ein Krankenhaus. Der Unfallverursacher, ein 31-jähriger Österreicher, musste ebenfalls stationär behandelt werden.
Der Aufprall war so heftig, dass der erste verunfallte Sportwagen, der vor den beiden Fahrzeugen auf dem Seitenstreifen stand, etwa 50 Meter nach vorne geschleudert wurde. Alle drei beteiligten Fahrzeuge waren danach nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden liegt über 50.000 Euro.
Die Autobahn blieb bis zum Ende der Unfallaufnahme etwa vier Stunden lang gesperrt. Die Autobahnmeisterei sowie die Feuerwehren aus Weißenhorn und Senden übernahmen die Ableitung und Absicherung der Unfallstelle.
Die Verkehrspolizeiinspektion Günzburg ermittelt gegen den 31-jährigen Unfallverursacher wegen fahrlässiger Körperverletzung. Ein Sachverständiger wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Memmingen zur Unfallaufnahme hinzugezogen.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08221 919-0 bei der Verkehrspolizeiinspektion Günzburg zu melden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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