Rheinkirmes 2026: Polizei Düsseldorf bezieht Quartier im „Sicherheitsdorf“

Polizei

Zur Rheinkirmes 2026 setzt die Polizei Düsseldorf auf verstärkte Präsenz und präventive Sicherheitsmaßnahmen. Dutzende Beamte der Polizei Düsseldorf werden gemeinsam mit der Feuerwehr, dem Ordnungs- und Sicherheitsdienst der Stadt Düsseldorf sowie dem Sicherheitsdienst des Veranstalters in der sogenannten „Kirmeswache“ Quartier beziehen – einem Sicherheitsdorf auf dem Gelände des Düsseldorfer Schützen- und Heimatfests.

Die Kirmeswache funktioniert als zentrale Anlaufstelle für Besucher. Wer Anzeige erstatten möchte, verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hilfe benötigt, kann dort vorstellig werden. Während der gesamten Kirmestage werden Einsatzteams des Düsseldorfer Polizeipräsidiums mit deutlicher Präsenz auf dem Festgelände unterwegs sein.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Sicherheitsarbeit liegt auf der Durchsetzung des Messerverbots. Unter dem Motto „besser ohne Messer“ werden die Kirmesstreifen gezielt auf das Mitführen von Messern achten – unabhängig von Art und Typ. Wer trotzdem mit einem Messer erwischt wird, erhält eine Ordnungswidrigkeitsanzeige. Das Messer wird beschlagnahmt. Das Bußgeld kann bis zu 10.000 Euro betragen.

Zusätzlich läuft auf der Rheinkirmes die Kampagne „Luisa ist hier!“ zur Unterstützung von Frauen und Mädchen in Notlagen. Das Codewort „Ist Luisa hier?“ ermöglicht es Betroffenen, die sich in einer unangenehmen Situation befinden oder sexuell belästigt werden, unkompliziert Hilfe zu erhalten. Thekenpersonal in den Bierzelten, Rettungskräfte, die Polizei sowie der Ordnungs- und Servicedienst sind geschult, das Signalwort zu verstehen und sofort zu helfen. Weitere Informationen zur Kampagne stellt die Frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. zur Verfügung.

Das Ziel aller beteiligten Sicherheitspartner ist klar: Die Rheinkirmes Düsseldorf soll eines der friedlichsten Volksfeste landesweit bleiben.

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