Bei Nottuln an der Autobahn 43 entsteht ein modernes Trainingszentrum für die nordrhein-westfälische Polizei. Am 17. Dezember 2026 fand das Richtfest für das Regionale Trainingszentrum (RTZ) Münsterland statt – ein Meilenstein für die Ausbildungsinfrastruktur der Region.
Das RTZ Münsterland wird auf einem etwa 33.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtet. Insgesamt fünf Trainingsgebäude mit rund 10.000 Quadratmetern Nutzfläche sind geplant. Neben modernen Schulungsräumen umfasst das Zentrum eine Raumschießanlage mit mehreren Bahnen unterschiedlicher Länge, ein Trainingshaus mit befahrbarer Halle und Ringstraße sowie eine spezielle Trainingshalle für Amok- und besondere Einsatzlagen. Das Zentrum wird etwa 3.000 Polizistinnen und Polizisten zur Verfügung stehen. Mit diesen Einrichtungen können alltägliche Einsatzsituationen wie auch komplexe und besonders gefährliche Szenarien realitätsnah geübt werden.
„Training ist das A und O für einen möglichst sicheren Einsatz“, sagte Herbert Reul, Innenminister von Nordrhein-Westfalen, bei den Feierlichkeiten. „Mit dem RTZ Münsterland schaffen wir einen weiteren Ort, an dem unsere Polizistinnen und Polizisten unter realistischen Bedingungen vorbereitet werden. Denn wenn es drauf ankommt, müssen sie kurzfristig und zuverlässig handeln, um für die Sicherheit der Menschen in unserem Land zu sorgen.“ Bereits bei der Grundsteinlegung im März 2026 hatte Reul die Bedeutung des Projekts für die Sicherheit der Einsatzkräfte betont.
Der Mietvertrag für das RTZ Münsterland war im Januar 2024 unterzeichnet worden. Nach Erteilung der Baugenehmigung im September 2025 begannen die Bauarbeiten. Die Grundsteinlegung folgte im März 2026 und markierte den Beginn der Hochbauphase. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für Sommer 2027 vorgesehen.
Der Baufortschritt ist bereits deutlich sichtbar. Im Tiefbau und bei den Außenanlagen wurden Kanalleitungen, Schächte und Leerrohre verlegt. Außenanlagen, Stellplätze und Gehwege sind entstanden, Pflasterarbeiten wurden ausgeführt, und die Unterbauten für die spätere Straßenführung sind hergestellt. Im Rohbau wurden wesentliche Meilensteine erreicht und die entsprechenden Arbeiten weitgehend abgeschlossen.
Bei der Dach- und Gebäudehülle wurden die Abdichtungsarbeiten auf dem Dach abgeschlossen, die Rauch- und Wärmeabzugsanlagen eingebaut und eingefasst. Parallel laufen die Arbeiten der technischen Gebäudeausrüstung. Im Gebäudeteil TS werden derzeit insbesondere Arbeiten aus den Bereichen Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima und Elektrotechnik ausgeführt.
Dr. Heiner Arnoldi, Vorstandsmitglied der Volksbank BRAWO, bewertete den Baufortschritt positiv: „Ein Richtfest ist immer ein besonderer Moment: Aus einem Bauprojekt auf Plänen und in Modellen wird zunehmend ein sichtbares Gebäude. Der bisherige Baufortschritt zeigt, was möglich ist, wenn Bauherr, Planung, Projektsteuerung, ausführende Unternehmen und Nutzer eng zusammenarbeiten. Wir freuen uns, mit dem RTZ Münsterland eine moderne und langfristig leistungsfähige Infrastruktur für die Polizei in der Region zu schaffen.“
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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