Salzgitter: 80-Jährige erkennt Betrugstrick – Festnahme nach Körperverletzung

(Symbolbild)

In Haverlah hat eine 80-jährige Frau am Freitag, 4. September, einen Betrugsversuch durchschaut. Ein unbekannter Mann rief sie gegen 12:30 Uhr an, gab sich als Arzt eines Krankenhauses aus und behauptete, ein Familienangehöriger hätte einen medizinischen Notfall. Er forderte sie auf, Geld und Schmuck herauszugeben, um die angebliche Behandlung zu bezahlen. Die Seniorin aus der Weststraße in Haverlah erkannte die Masche sofort, gab weder persönliche Daten noch Wertgegenstände heraus und verständigte die Polizei. Ein Schaden entstand nicht.

Die Polizei Salzgitter warnt vor dieser Betrugsmasche: Ärzte, Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen fordern niemals telefonisch die Übergabe von Bargeld oder Schmuck für medizinische Behandlungen. Im Zweifelsfall sollten Anrufer das Gespräch beenden und die betreffende Einrichtung unter einer selbst recherchierten Nummer zurückrufen. Hinweise zu verdächtigen Anrufen nimmt das Polizeikommissariat Salzgitter-Bad unter 05341/825-0 entgegen.

Am Samstagmorgen, 5. September, gegen 7:00 Uhr, nahm die Polizei einen 43-jährigen Mann aus Salzgitter fest. Er stand im Verdacht, eine 42-jährige Salzgitteranerin körperlich verletzt zu haben. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Er wurde verhaftet und einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen ihn wegen der Körperverletzung ein.


Wie die Nachbarkreise dastehen

In Salzgitter kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 638 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Landkreis Peine aus: 865 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 740.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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