Eine Seniorin in Salzgitter ist Opfer einer Betrugsmache geworden, bei der sich ein Täter als Polizeibeamter ausgegeben hat. Am 9. September 2026 rief der Mann die Frau an und gab vor, von einer Täterbande zu wissen, die es auf ihr Vermögen abgesehen habe. Zur angeblichen Sicherheit müsse die Polizei all ihre Vermögenswerte in Verwahrung nehmen, erklärte der Anrufer. Mit überzeugenden Worten baute der Täter ein so glaubhaftes Vertrauen zu der Seniorin auf, dass sie ihm glaubte.
Die Frau war derart von den Aussagen des falschen Polizeibeamten überzeugt, dass sie schließlich ihr gesamtes Vermögen einem Unbekannten übergab. Der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich.
Die Polizei Salzgitter warnt: Insbesondere ältere Menschen fallen immer wieder auf solche Tricks herein. Die Polizei rät Seniorinnen und Senioren, Anrufe, die sich auf Vermögensangelegenheiten beziehen, sofort zu beenden und niemals auf solche Gespräche einzugehen. Vermögen sollte niemals an Unbekannte übergeben werden, und fremde Personen sollten nicht in die Wohnung gelassen werden. Wichtig ist auch, mit Angehörigen über verdächtige Anrufe zu sprechen.
Die Polizei bittet Angehörige, besonders mit älteren Verwandten über diese Betrugsmethoden zu sprechen und sie zu sensibilisieren. Im Fall eines solchen Anrufs sollte sofort Anzeige erstattet werden. Die Polizei Salzgitter steht unter Telefon 05341/1897-104 oder per E-Mail pressestelle@pi-sz.polizei.niedersachsen.de zur Verfügung.
Betrugsfälle in Salzgitter: der Vergleich mit Land und Bund
In Salzgitter zählte die Polizei 2025 670 Betrugsfälle, das sind 638 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt besser als im restlichen Bundesland, wo 740 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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