Ein 50-jähriger Lastwagenfahrer aus dem Landkreis Regensburg ist am Montag um 1 Uhr nachts mit dem Schrecken davongekommen, als sein Sattelzug auf der A7 zwischen Bad Hersfeld-West und dem Kirchheimer Dreieck komplett ausbrannte. Der Mann konnte sich rechtzeitig aus dem Fahrerhaus retten und blieb unverletzt.
Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet der Sattelzug in Brand. Die Flammen erfassten die gesamte Fahrzeugkombination sowie die Ladung aus Baumaterialien. Die Feuerwehren Kirchheim und Bad Hersfeld rückten an und löschten den Brand. Die Arbeiten dauerten bis 3.45 Uhr.
Für die Löscharbeiten musste die Fahrbahn komplett gesperrt werden. Anschließend blieben für die Reinigungs- und Bergungsarbeiten zwei von drei Fahrstreifen gesperrt, so dass der Verkehr nur über den linken Fahrstreifen fließen konnte.
Die Polizei kritisierte das Verhalten vieler Lastwagenfahrer im Stau: Sie bildeten keine Rettungsgasse und blockierten auch den dritten Fahrstreifen. Dadurch trafen die Fahrzeuge der Autobahnmeisterei und die Abschleppdienste mit erheblicher Verspätung am Einsatzort ein.