Schlag gegen international agierende Drogenbande: Polizei zieht Zwischenbilanz nach Durchsuchungen

Am 11. November 2025 ließ die Zentrale Kriminalinspektion Braunschweig auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Braunschweig insgesamt 17 Wohn- und Gewerbeobjekte zeitgleich durchsuchen. Acht Objekte lagen im Landkreis Wolfenbüttel, neun in den Niederlanden.

Erste Ergebnisse zeigen: Im Bereich Wolfenbüttel wurden vier Personen vorläufig festgenommen; gegen einen Beschuldigten wurde ein Haftbefehl vollstreckt.

In den Niederlanden gab es drei Festnahmen; gegen diese Personen lagen drei Haftbefehle vor. Die Hafbefehle wurden zuvor auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig vom Amtsgericht Braunschweig erlassen. Die Festnahmen in den Niederlanden erfolgten mit Beteiligung der Ermittlerinnen und Ermittler der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig.

Den Beschuldigten wird bandenmäßiges Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen.

In den durchsuchten Räumlichkeiten wurden zahlreiche Chemikalien, Kochkessel und weiteres professionelles Equipment gefunden, das der Herstellung größerer Mengen synthetischer Drogen dient. Zudem gab es eine derzeit unbestimmte Menge an Betäubungsmitteln. Die Einsatzkräfte stellten außerdem mehrere professionelle Feuerwerkskörper, Kugelbomben, sowie Bargeld im hohen fünfstelligen Bereich sicher.

Thomas Ring, Polizeipräsident der Polizeidirektion Braunschweig, erklärte, der Erfolg sei vor allem der engagierten und hochprofessionellen Arbeit der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig zu verdanken. Über Monate hinweg hätten die Kolleginnen und Kollegen sorgfältig, geduldig und fachkundig gearbeitet. Ohne die enge Zusammenarbeit mit den niederländischen Behörden sowie Europol, der Staatsanwaltschaft Braunschweig und dem Amtsgericht Braunschweig wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Diese Ermittlungen zeigten erneut, wie wirkungsvoll Teamarbeit zwischen Behörden sein kann.

Christian Priebe, Leiter der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig und Gesamteinsatzleiter, ergänzte: Der Einsatz war sehr erfolgreich. Festnahmen und Durchsuchungen in zwei Ländern beruhten auf ausdauernder und akribischer Ermittlungsarbeit.

Rückfragen bitte an:
Polizei Braunschweig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0531/476-1041
E-Mail-Adresse: pressestelle@pd-bs.polizei.niedersachsen.de
Original-Content von: Polizei Braunschweig, übermittelt durch news aktuell