Schockanruf: 86-Jährige um Wertsachen betrogen

(Symbolbild)

Eine 86-jährige Frau aus Oldenburg ist am Donnerstag, 29. Oktober 2026, Opfer eines Schockanrufs geworden. Ein Mann gab sich als Arzt aus und behauptete, ihr Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht und liege im Krankenhaus. Um eine Inhaftierung abzuwenden, forderte er eine Kaution.

Während des Telefonats setzte der Anrufer die Seniorin unter Druck. Sie sammelte daraufhin Wertgegenstände in ihrem Haus zusammen. Gegen 20:00 Uhr erschien ein Mann vor ihrer Tür und holte die Wertsachen ab.

Der Abholer wird als schlank und etwa 175 Zentimeter groß beschrieben. Er trug vollständig schwarze Kleidung — Hose und Steppjacke hatten eine glänzende Optik.

Die Polizei sucht Zeugen, die am Donnerstagabend im Bereich der Max-Beckmann-Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland unter der Telefonnummer 0441-7904115 entgegen.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Niedersachsen um 6,2 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 59.214 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 73,6 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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