Mit einem perfiden Schockanruf haben Betrüger eine Seniorin in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen um eine hohe Bargeldsumme gebracht. Am Mittwoch, 22. Juli, rief eine unbekannte Frau die Seniorin an und gab vor, dass die Tochter der Angerufenen dringend Geld für eine medizinische Behandlung benötige.
Die Masche funktionierte: Gegen 16:45 Uhr übergab die Seniorin an ihrer Haustür auf der Gleiwitzer Straße eine hohe Summe Bargeld an eine Abholerin. Diese Frau steht nun im Fokus der Ermittlungen des Kriminalkommissariats 32.
Die Tatverdächtige wird auf etwa 40 Jahre geschätzt. Sie ist circa 1,72 Meter groß und hat dunkle, nach hinten gebundene Haare. Zur Tatzeit trug sie ärztliche Kleidung mit weißen und blauen Akzenten und führte eine blaue Handtasche mit sich.
Die Polizei Duisburg fahndet nach der Frau und bittet um Hinweise. Wer zur Tatzeit verdächtige Personen im Bereich der Gleiwitzer Straße beobachtet hat oder weitere Informationen zur Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0203 2800 zu melden.
Die Behörde nutzt den Fall, um auf die Betrugsmasche hinzuweisen: Polizei, Staatsanwaltschaften, Ärzte oder Krankenhäuser fordern niemals Bargeld oder Wertgegenstände am Telefon. Seien Sie misstrauisch bei dramatischen Anrufen, die Zeitdruck aufbauen oder Angst erzeugen. Legen Sie sofort auf und kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person oder Angehörige selbst unter einer Ihnen bekannten Nummer. Im Zweifel informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110. Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände an Unbekannte. Sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden oder Nachbarn über solche Betrugsmethoden.
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