Ein falscher österreichischer Polizist hat eine Seniorin in Hamm um einen hohen Bargeldbetrag gebracht. Der Betrüger rief die Frau am Nachmittag an und teilte ihr mit, ihr Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine hochrangige Diplomatin gestorben sei. Um eine Inhaftierung ihres Sohnes abzuwenden, könne sie eine Kaution zahlen, sagte der Anrufer.
Die Seniorin ließ sich täuschen. Während des Telefonats überredete der Betrüger sie, das Geld in einer grünen Stofftasche einem vermeintlichen Mitarbeiter des Amtsgerichts Hamm auf einem Supermarktparkplatz am Heideweg zu übergeben. Der Mann, der das Geld abholte, war zwischen 20 und 25 Jahren alt, ungefähr 1,65 Meter groß, hatte einen europäischen Phänotyp und dunkelblonde Haare. Er trug schwarze Kleidung.
Ein weiterer Betrugsversuch ereignete sich am gleichen Tag in Rhynern gegen 13.30 Uhr. Dort versuchten Betrüger, einen 83-Jährigen hereinzulegen, indem sie ihm erzählten, seine Tochter sei in einen tödlichen Unfall verwickelt gewesen und habe sich von der Unfallstelle entfernt. Als der Senior sagte, dass er das Telefonat aufzeichne, legten die Betrüger auf.
Betrugsfälle in Hamm: der Vergleich mit Land und Bund
In Hamm zählte die Polizei 2025 2.193 Betrugsfälle, das sind 1.219 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt schlechter als im restlichen Bundesland, wo 946 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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